Montag, 19. Februar 2018

Glücksmomente

Glücksmoment der Woche: einziger freier Tag der Woche zusammen mit dem Lieblingsmann, an dem wir das Projekt Renovierung in Angriff nehmen. Ab Oktober dann (so der Plan heute) erstrahlt unsere Wünschebude in neuem Glanz und ich freu mich drauf. Wir entdecken einen neuen Inder, der wirklich auch sehr lecker (in Zukunft wahrscheinlich auch oft) für uns kocht :) 

Sonntag, 11. Februar 2018

Glücksmomente

Glücksmoment der Woche: der kleine Siamkater sieht wieder hübsch aus! 
Ein paar böse Kratzer hatten den kleinen Knirps entstellt. Leider haben sich die Wunden entzündet, jedenfalls bekamen wir das Köpfchen einfach nicht heil. Zwei Antibiotika-Spritzen weiter sieht er wieder gut aus und ist nicht mehr so schlapp und zurückhaltend. Er ist wieder da mit all seinen wunderbaren Siameigenschaften: er spricht, er verfolgt uns, er ist immer genau da wo wir auch sind ♥ Katzensorgen sind doof. Aber jetzt schheint alles wieder gut zu sein :) 


Hier anfangs die kleinen Krusten...bald darauf hatte er Krusten im Ohr, überall Krusten...



Kaum war eine Seite etwas abgeheilt, kratzte er sich woanders wieder blutig...


Aber jetzt - alles wieder guuuuuuuuuuuuuuuuuut :)
























Freitag, 9. Februar 2018

Heute mal ganz ohne Glitzer.

Es glitzert nämlich nicht immer dieses Leben, das ich in Dankbarkeit und mit neuer Lebensfreude so vor mich hin lebe. Ich habe ein Level gefunden, in dem es mir gelingt, auch an miesen Tagen ein bisschen Glück für mich heraus zu schlagen.

Miese Tage sind zum Beispiel die, an denen dich eine spontane Schwangerschaftmeldung erreicht oder im besten Fall Babynews von weit entfernt Bekannten. Auch wenn ich letztendlich mittlerweile weit drüber stehe. Es fühlt sich trotzdem manchmal mies an, wenn jemand so voller Stolz, Selbstsicherheit und Hochnäsigkeit dir das Gefühl vermittelt irgendwie versagt zu haben. 
Miese Tage sind die, an denen man vor dem Spiegel steht und sich die Frage stellt - war es gut so entschieden zu haben? Miese Tage sind die, an denen Mama meint, sie hätte wo was gelesen, wie man schwanger werden könnte ganz natürlich ohne böse künstliche Befruchtung, die halt so ganz und gar nicht in ihr Glaubenskonzept passt. Miese Tage sind die, an denen man die Traurigkeit wie auf Knopfdruck abrufen kann, kennt ihr das? Du sinnierst ein wenig über dies und das, über einen bestimmten Besuch in der Klinik, du fühlst in dich hinein und plötzlich tut es einfach weh. Du siehst dich wie du heulend auf dem Badezimmerboden sitzt und wie die Welt um dich herum gerade untergeht. Und dabei fühlt es sich an, als wäre es letzte Woche gewesen. Diese Tage kommen auch hier immer wieder vorbei. Anfangs hab ich sie verscheucht und wurde echt sauer. Mittlerweile lass ich sie kommen. Ich weiß es geht vorbei. Manchmal muss ich weinen, weil mir dann eben danach ist. Manchmal bin ich wütend, weil ich immer noch die Frage WARUM so deutlich in meinem Kopf höre, weil ich es auch nach drei Jahren nicht glauben kann, dass genau das so passieren musste. 
Das sind die wirklich miesen Tage, an denen mir mein Sofa hilft, die Kater ein bisschen Schneckenhausfeeling und Schokolade. Ich weiß es kommt ein neuer Tag, an dem das ganze Schlamassel wieder besser aussieht. 

Sicher ist es schwer für andere, das nachzuvollziehen, denn je mehr Zeit vergeht, umso besser müsste es doch werden. Wird es auch. Trotzdem stehen uns solche Momente zu. Um mich ein bisschen weniger aufzuregen, behalte ich sie meistens für mich, teile sie mit Lieblingsmann und Katzen, vor ihnen muss man sich nicht rechtfertigen...Drei Jahre sind mittlerweile vergangen seit unserem aufregenden Start ins Jahr 2015, das so voller Hoffnung und voller Spannung angefangen hat. Dieser Verlust um den kleinen Wünschepunkt stellt wirklich ein großes Loch in meinem Leben dar. Er hat mir aber auch gezeigt wo meine Grenzen sind, damit ich oder wir uns nicht in dem ganzen Zirkus verlieren. Trotzdem ist es auch heute manchmal noch schwer, unsere Entscheidung nicht doch leise zu hinterfragen. Auch wenn es mir/uns jetzt gut geht. Denn vielleicht gerade deshalb hätte man ja wieder Kraft um neu durchzustarten. So kann man sich in Gedanken verlieren... Ganz einfach weil der Wunsch eine Familie zu sein nicht automatisch in das große schwarze Loch hinein gefallen ist, auch nicht der Wünschepunkt. Der Wunsch wird uns ein Leben lang begleiten, weswegen man immer mit Wehmut auf die Zeit schaut und nie mit Erleichterung. 

Es hätte klappen können...hat es aber nicht. 

Montag, 5. Februar 2018

Glücksmomente

Am Montag hatte ich einen Mädelstag mit der Lieblingsnichte und der Lieblingsschwester inklusive köstlichstem Butterchicken beim Lieblingsinder. Perfekter Wochenstart also. Am Mittwoch durfte ich ganz gemütlich shoppen gehen, während der Lieblingsmann sein Tattoo erweitert. Am Donnerstag gingen wir richtig lecker frühstücken. Freitag und Samstag waren wir im Tierheim (wenn man sich das so anschaut denkt man, man hätte besser den ganzen Laden leer gekauft anstatt nur ein paar Futterdosen mitzubringen)das berührt mich doch immer sehr, vor allem weil man eben nicht allen armen Mäusen da drin helfen kann. Und am Sonntag nach dem wir beim Lieblingsitaliener zu Mittag gegessen haben, bekam ich endlich eine neue Schlafzimmerlampe.