Montag, 31. Oktober 2016

MakroMontag

Letztens morgens im Garten, also im Garten der Nachbarin...ich will mich ja nicht mit fremden Tautropfen schmücken...











Morgenstund und so...
Ich wünsche euch diese Woche viele schöne Morgenmomente!

Und jetzt schnell zu Ms. Figino zum MakroMontag und zu weiteren fabelhaften Montagsbildern!










































Samstag, 29. Oktober 2016

Kleine Schritte...

Momentan weiß ich zumindest eine Richtung von dem was ich will oder auch nicht. Ich wusste das ganz ganz lange nicht. Ich erkenne langsam, womit ich mich wohlfühle und womit nicht. Und ich versuche Dinge zu ändern die mir nicht gut tun. In kleinen Schritten, aber ich wage mich vor...

Wie wir ja bereits wissen, blieb die Erleichterung, als wir uns gegen weitere Behandlungen entschieden haben aus. Im Laufe der Woche stellte sich aber eine kleine Erleichterung ein. Ich bin seit Donnerstag aus der Kinderwunschstammtisch-Gruppe ausgetreten. Auch wenn die Mädels furchtbar nett sind. Aber - es ist nicht mehr mein Thema. Und ich helfe auch niemandem mit meinem Thema dort weiter. Also wozu bleiben. Aus Nettigkeit? Um mich in Zukunft mit einem Haufen Kleinkindern und hoffnungsvollen Damen an den Tisch zu setzen...nein danke. Kein Bedarf im Moment. Und zum ersten Mal hat es gut getan, ein kleines Kapitel des Kinderwunschbuchs zu schließen. 

Ich merke jetzt auch, dass es besser für mich ist, kleine Kinder oder Babys momentan im Beisein des Lieblingsmannes zu besuchen. Ganz einfach, weil ich durch ihn gefasster bin. Weil mich durch ihn keine unangenehmen Blicke treffen, durch die ich mich irgendwie nackt und unsicher fühle. Und weil sich für mich durch ihn keine unangenehmen Fragen auftun. Er erdet mich und ich vielleicht auch ihn. Er hat jedenfalls nichts dagegen, in solchen Situationen bei mir zu sein. Wie so oft schafft man vielleicht auch das gemeinsam besser. 

Vielleicht kommt die große Erleichterung, die von so vielen komischerweise gleich zu Beginn der Entscheidung erwartet wird (hey warum eigentlich?? Könnt ihr euch denn gar kein bisschen vorstellen wie so was endet...mal einmal kurz in die Lage reinversetzen...nein?...Hm...) in Etappen. Und alles in allem ist es am Schluss dann eine große Erleichterung. Damit wäre ich wunderbarst zufrieden, wenn dem so wäre. Wirklich. Denn kleine Glücksmomente machen uns im Leben unterm Strich, sehr glücklich. So wird es mit der Erleichterung sein, ganz bestimmt. 

Und wenn man unsere Situation einfach einen Moment ruhen lässt, dann geht man wieder mit offenen Augen durchs Leben und erkennt, wer oder was wichtig ist und erfreut sich an kleinen Gesprächen, an kleinen Dingen die man als richtig empfindet und am Monat November, von dem ich jetzt schon weiß, dass da haufenweise kleine und sogar ganz große Glücksmomente vorkommen werden. 

Und wenn dann noch jemand sagt, hey du siehst heute aber gut aus...dann macht mich das irgendwie froh. Auf lass uns feiern gehen du mein Lieblingsmann, ich nehm dich fest an die Hand und verbringe mit dir heute einen fabelhaft-schönen freien Herbsttag ♥ 

Montag, 24. Oktober 2016

MakroMontag

          Heute geht es beim MakroMontag um Herbstgefühle bei            Ms. Figino...früher waren meine Herbstgefühle doch recht kühl, heute verbinde ich mit Herbst das hier: 







Wärme...den Duft von Gewürzen...Zimt...wohlig = kuschelig.

Eine kuschelig-herbstige Woche wünsche ich euch.
















Glücksmomente der Woche #42


Mittwoch, 19. Oktober 2016

Gefühlspurzelbäume.

Momentan kämpfe ich mit allerlei Gefühlen auf dem Weg ins Wonderland. Mit recht unschönen Gefühlen. Da ist die altbekannte Wut. Wut über die eigene Situation, über die Tatsache, dass man wütend ist, ist man wütend. Man wirft mit bösen Kommentaren um sich, der Lieblingsmann muss mich so oft bremsen, weil ich sonst vermutlich in freier Fahrt direkt in der Hölle landen würde. 
Da ist Neid. Neid ist etwas so häßliches und doch begegnen mir viele Situationen, in denen ich sage: ich bin absolut neidisch auf das alles. Neid hinterfragt nicht, Neid sieht nur das was jeder sieht. Neid macht leider auch blind für alles andere. Neid macht wiederum wütend...ein Teufelskreis. Neid ist etwas, das glaube ich die wenigsten zugeben. Weil es häßlich ist. Auch wenn wir sagen: neiiiiiiiiiin. Also nein Neid, das gibt es bei mir nicht...wir gönnen es ja jedem und wir freuen uns für alle auf der ganzen weiten bunten Welt. Ladies? Ich will mich nicht in Schutz nehmen, ich will einfach ehrlich sein. Mut zur Häßlichkeit sozusagen ;) Warum sind wir neidisch? Ich für meinen Teil: Weil wir so viel aufgegeben haben. Weil die ganze Welt Kindergeburtstag feiert. Weil das was wir erleben von außenstehenden wenig gebührend gesehen wird. Es löst sich auf im Nichts. Man steht im Hintergrund und ist allein mit dem Flieder, den Windspielen oder dem süßen Herzbetonstein. Die meisten wissen nicht mal, was diese Zeichen im Garten bedeuten. 

Vom häßlichen Nein zum Selbstmitleid. Dafür könnte man sich ja auch...aber gut. Es ist nun eben da. An Tagen wie heute noch viel mehr. Weil es so unfassbar ungerecht ist, dass der Platz in unserer Mitte leer ist. Weil es doppelt weh tut, dass Eltern die Geburtstage ihrer Kinder feiern. Hier wird nichts gefeiert, hier gibt es maximal Gedenktage, an denen ich nicht mal im Bett liegen bleiben kann. Trauer wird wenig thematisiert. Wenig von all dem was wir erlebt haben wird thematisiert. Und dabei tue ich mir fürchterlich leid. Weil es nicht nichts war. Es war eine ganze Menge. Und es ist keine Geschichte, unter die man einfach einen Haken setzen kann um eine neue beginnen zu können.  

Angst spielt auch immer eine Rolle auf unserem Weg. Man hat Angst vor so vielem. Zur Zeit plagt mich eher die Angst vor dem Verlieren. Da sind Freundschaften, die sich verändern. Leben die sich verändern. Es tut weh, wenn man nicht Schritt halten kann. Wenn man ein ganzes Stück auf auf dem Weg zurückbleibt und der andere es vielleicht gar nicht bemerkt? Verlustangst ist da schon ein ganz großes Thema. Die liebe Eni hat mir da mit ihrem Post ganz gut getan. Weil es mich beschäftigt. Freundschaften kommen, gehen, müssen gegebenenfalls auf ein anderes Level verlegt werden. Eine meiner ganz alten Freundschaften hat sich verändert. Wahrscheinlich nicht von heut auf morgen, aber in diesem Jahr. Ich muss einsehen, dass ich ihren Weg gerade nicht mehr mitgehen kann...und trotzdem habe ich Angst, dass unsere Wege sich zu weit voneinander entfernen. Dass wir uns vielleicht irgendwann fremd werden, dass es nie wieder so wird wie es mal war. Dabei ist es normal wenn sich etwas verändert und nicht so bleibt wie es ist. Denn das ist das Leben. Man hält aber doch an Gewohntem fest und kann schlecht loslassen und doch muss ich lernen darauf zu vertrauen. Vielleicht entfernt man sich ein Stück, aber das heißt nicht, dass man nicht wieder zueinander finden kann...

Aber auch ich habe mich ja verändert, ich bin auch nicht mehr die, die ich mal war. Durch meine Veränderung im Leben habe ich wieder neue wertvolle Menschen getroffen, die mir zur Seite stehen und für die ich so dankbar bin. Ich habe also nicht nur verloren sondern auch dazu gewonnen. 

Die Welle der Gefühle ebbt auch wieder ab, das weiß ich, ich mach das ja schon lang genug mit. Dann kommt wieder der normale Flow. Die Welle kommt immer, wenn Ausnahmezustandstage in Sicht sind, wenn einen das Thema mehr einholt als einem lieb ist. Wenn man verbissen in eine Richtung blickt oder gar zurück schaut, statt nach vorne. 

Dabei lohnt es sich nach vorne zu schauen, denn dann sieht man Dinge wie den hübschen Flieder, eine Laune der Natur und doch ein Zeichen, man sieht das Blau des Himmels, man schätzt das Lächeln der Sonne, den Zauber der Jahreszeit...man erkennt sie die kleinen Wunder, die man in der Gefühlswelle eben nicht sieht. 
Und man sieht, dass zwar nicht die Welt, dafür aber die Herzmenschen unseren Zustand sehen, einen Moment mit uns inne halten und fest an unserer Seite stehen ♥

Montag, 17. Oktober 2016

MakroMontag

Gewürzliebe zum MakroMontag bei Ms. Figino 








Heute mal ein kleiner Ausflug durch meine Gewürzschublade ;)
Lasst es euch gut gehen!






















Sonntag, 16. Oktober 2016

Glücksmomente der Woche #41


Ich glaube eigentlich nicht an Zeichen.

Warum? Weil ich bisher vielleicht nie fest genug daran geglaubt habe... Aber jetzt...da ich selber irgendwie vor einem Zeichen stehe...

Es ist nämlich so, dass der Lieblingsmann sich riesig gefreut hat, weil der Schmetterlingsflieder blüht. Ok. Der Schmetterlingsflieder. Seit Wochen ist er komplett verblüht. Einen der drei haben wir schon ein bisschen zurück geschnitten, damit er mit seinen flusigen Ästen nicht die ganze Treppe versperrt. Von den anderen zweien konnte sich der Lieblingsmann bislang noch nicht trennen. Und vorgestern an einem Tag der draußen recht grau war, stehe ich plötzlich da und mir wird schlagartig bewusst was er da eigentlich gesagt hat: Der Schmetterlingsflieder blüht. Es ist Mitte Oktober. Ich rase die Treppe runter und stehe da, vor unserem überwiegend vertrockneten, verblühten, Flieder. 

Da sehe ich sie. Die eine Blüte. Ich weiß nicht genau wohin mit mir. Es ist Pünktchenmonat. Der Monat in dem wir jetzt eigentlich die erste Kerze am Geburtstagskuchen anzünden sollten. Nun stehe ich vor dem Flieder, der dem Pünktchen gewidmet ist, und der als einziger eine weiße Blüte hat. Ich stehe etwas verloren im Grau dieses Oktobertages und mir ist kalt bis ins Tiefste meiner Seele.

Wieder oben angekommen, mache ich mir einen heißen Tee, ich muss weinen, weil es weh tut. Noch immer. Weil es das immer wieder tun wird. Aber sie ist ja da, diese kleine Blüte. Vielleicht ein Zeichen aus dem Schmetterlingshimmel...Ein Zeichen, dass es ihn gibt. Ein Zeichen, dass ich an etwas glauben darf, das war und das immer bei mir bleibt. Weil es zu mir gehört. Neben all den Sachen die uns in den letzten 6 Jahren so weh getan haben, ist da etwas das für immer bleibt. Wir sind trotzdem Mama und Papa. Herzenseltern eben. 

Heute strahlt die Blüte übrigens mit der Sonne um die Wette. Und ich muss lächeln. Genau das ist er heute. Unser Moment.



Montag, 10. Oktober 2016

MakroMontag

Eine kleine Erinnerung an sonnige Zeiten, passend zum Thema ORANGE am MakroMontag bei Ms. Figino  









Auf eine neue gute Woche, mit viel Energie und Sonne im Herzen!


Donnerstag, 6. Oktober 2016

Stehst du noch oder fällst du schon?

Gute Frage. Momentan weiß ich nicht recht ob es sich so anfühlt, wenn du noch oben am Kaninchenbau stehst oder ob sich das SO anfühlt, wenn du bereits den ersten ungeschickten Purzelbaum durch die Röhre machst.

Es ist schwierig zu beschreiben. Alles irgendwie. Manchmal wünsche ich mir, dass ich eine Woche, vielleicht zwei, letztendlich egal wie lange über all das Vermissen weinen könnte. Weinen und dann irgendwann aufatmen. Ja ne, so geht das aber nicht. Statt dessen bin ich (wieder mal) wütend. Ein blödes Gefühl, morgens schon mit einer Bombenstimmung die Augen aufzuschlagen. Ein Pulverfass, dass leider dann auch noch meistens an den falschen Stellen explodiert. Falls es überhaupt richtige Stellen für Pulverfassexplosionen gibt. 
Ich bin angespannt und gleichzeitig abgespannt. Ich bin müde und könnte mich gleichzeitig im Boxclub anmelden. Ich bin unzufrieden und wünsche mir gleichzeitig, dass das was wir hier haben einfach alles so bleibt. 

Und dann ist da noch der körperliche Schmerz. Mir kommt das schwer bekannt vor. Genau. Ich erinnere mich. Als das Pünktchen gegangen war. Mit tat einfach alles weh. Und jetzt ist das genau so. Es gibt Tage so wie heute, da tut mir einfach alles weh. Aaaaaaaaaalles. Und ich fühle mich besch...... Beim morgendlichen Blick in den Spiegel frage ich mich, wer ich eigentlich bin. Ich habe keine Ahnung. Vor mir steht eine Frau, deren Körper ich gerade nicht besonders mag, deren Haut ich ebenfalls am Besten täglich zur Kosmetikerin schleppen würde. Eine Frau, deren Kiefer morgens trotz Schiene so weh tut, als hätte sie es sich zur nächtlichen Lebensaufgabe gemacht, die Schiene einfach kaputt zu beißen. Eine Frau, deren Fältchen um die Augen immer mehr werden. Eine Frau, die sich Leer fühlt - ja genau, das beschreibt es eigentlich am besten. Es fällt mir schwer im Moment, etwas an mir zu mögen.

Etwas jämmerlich was mir nach all dem Mist geblieben ist, denke ich mir. 

Und dann beginnt der Tag. Meistens wird was aus ihm, auch wenn er leer begonnen hat. Das ist doch was, beschließe ich dann jeden Abend. Immerhin. Ich stehe auf, gehe weiter, auch wenn ich lieber stehen bleiben möchte. Es hilft ja nichts. Die Welt hält auch dieses Mal nicht inne, weil wir Abschied nehmen von etwas, das unser Leben vielleicht erfüllter gemacht hätte. Und damit möchte ich gern verlinken zu Elaine, die mich mit ihrem Post Warum eigentlich Kinder , sehr berührt hat. Denn ich glaube genau das ist es, was mir teilweise körperliche Schmerzen bereitet: es ist vielleicht dieser Teil der mir fehlt, weil auch ich meinen Kinderwunsch mit einem erfüllten, bewegten Leben verbinde. Und jetzt ist da im Moment einfach nichts. Und das 'Nichts' ganz schön weh tun kann....das wissen wir ja bereits.

Und nochmal. Es hilft nichts. Es ist ein Weg. Er will gegangen sein. Wir sind nicht die Einzigen die ihn gehen. 

Heute morgen dachte ich mir so...mehr als eine Katze werde ich wohl nie im Arm halten...und beim Blick auf den Kater kullerten die Tränen. Direkt in sein weiches Fell. Und dann halte ich ihn ganz fest und was macht er...er drückt sich noch ein bisschen fester an mich. Und ich weiß, allein schon für diese kleine Seele und dieses treue Katzenherz lohnt es sich jeden Tag aufzustehen ♥ Es gibt eigentlich immer einen Grund aufzustehen und weiter zu gehen, auch wenn manche Tage echt mies bewölkt sind. 

Montag, 3. Oktober 2016

MakroMontag

Direkt über unserem Briefkasten, hab ich die hier entdeckt. Ich hab mich zuerst ordentlich erschrocken, aber dann hat sie mich fasziniert. 
Und posiert. 
Oder die Kampfstellung eingenommen...




Hier von mir gruselige MakroMontagsgrüße (noch näher ran hab ich mich nicht getraut...) an alle. Ich schicke dir liebe Ms.Figino  diese freche Spinne und wünsche euch allen eine schöne Woche!