Montag, 23. Mai 2016

MakroMontag

Ohne Worte...



Ich liebe diesen neugierigen Kater, der mir beim Pusteblumenfotoshoot so fest geholfen hat.


Ich wünsche euch eine tolle Woche, wir lassen uns vom stürmischen Wetter heute einfach nicht ärgern und freuen uns auf tolles Wetter am nächsten Wochenende! 


Glücksmomente der Woche #20


Dienstag, 10. Mai 2016

So ist das Leben eben.

Mein Urlaub hat mich sehr entspannt, weil ich tatsächlich einfach eine Woche lang abgeschalten habe. Man geht anders zum Arbeiten. Tatsächlich erholter. Ein bisschen cooler. Man stellt fest es läuft. So wie die nächsten 127 Jahre. Und schwupps schon macht sich ein kleiner Frust breit. Nur einmal aussteigen. Nur einmal ein Jährchen nicht kommen müssen. Möp. Fehlanzeige. Ich werde immer da sein bis zum Ende meiner Kariere, es sei denn ich verlagere meine Kariere in eine andere Firma. Was an der Tatsache nichts ändert, dass ich immer da sein werde. 

Das ist frustierend. Dämlich. Fies. Aber leider ist das eben so.

Also lächeln wir freundlich darüber hin weg, freuen uns jeden Tag, dass der Arbeitsplatz den wir haben im Moment doch recht sicher ist. Freuen uns, dass ich jetzt auch wieder Dreischicht arbeiten darf, klaro, ich hatte ja irgendwann mal diesen Vertrag unterschrieben. Schütteln uns die Flausen und Träumereien vom Mantel. Es ist ja schließlich kein Ponyhof, es ist eben einfach mein Job. Bis zur Rente. Und das ist noch verdammt lange hin. In meiner Vorstellung würde ich jetzt gerade das dritte Jahr lieblich süße 25% arbeiten, immer schön drin bleiben, damit man sich nicht so schwer tut, wenn die Kinders mal groß sind und man wieder richtig einsteigt. Wieder einsteigen tun Andere, und meistens bin ich da, wenn sie wieder den ersten Arbeitstag haben. Wenigstens kann ich es mir leisten, nette 80% zu arbeiten. Macht 4 Tage im Monat aus. Immerhin. Kann auch nicht jeder. 

Ich bin in gewisser Weise neidisch (wobei neidisch ein böses Wort ist, ich es aber keinesfalls böse fühle). Auf alle Varianten im Kindermutterland. Auch auf die, die meinen sie müssen es mir gegenüber schlecht reden, das macht mich immer ein wenig traurig noch dazu. Auf die, die sich tatsächlich schlecht fühlen, obwohl diese Zeit irgendwann vorbei geht und sie mit so viel mehr dafür belohnt werden und auf die, die vor Glück nur so übersprudeln, einfach weil sie es können. 

Nun ja ich kann auch übersprudeln vor Glück, ganz einfach weil ich es kann. Weil ich ein Leben führe wie Gott in Frankreich, weil ich tun und lassen kann was ich will, weil ich alles genau planen kann, weil hier so gut wie nie irgendwas passiert, das nicht vorhersehbar ist. Das ist toll. Es ist tatsächlich aber auch unfassbar langweilig auf Dauer. Denn es ist immer gleich. Ausschlafen, zu verschiedenen Tageszeiten kochen, shoppen gehen können, ausgehen können, mal einfach nichts machen können, mittags um zwei Frühstücken. Es ist immer immer gleich. Seit mindestens 17 Jahren schon. Wie mein Kollege aus der Nachtschicht. Er isst seit 20 Jahren an ein und der selben Stelle, zur gleichen Zeit im Nachtdienst sein Butter- oder Käsebrot und hört seit 20 Jahren die allergleichen CD´s, die im Übrigen fürchterlich sind. Es hat sich auch hier nichts geändert. Er ist wohl zufrieden damit.
Aber - tatsächlich bin ich auch ganz zufrieden damit. Ich genieße diese besonderen kleinen Dinge in meinem Alltag immer noch ganz bewusst, ich mache nach wie vor das Allerbeste aus unserer Situation und gehe einfach weiter durch sie hindurch. Schritt für Schritt. Auch wenn manchmal ganz schön die Füße weh tun und ich mich gern hinsetzen würde. Es hilft nichts. Es dreht sich wie immer die Welt weiter und wir halten mit. Ohne Auszeit. Es wird sich hier nichts ändern. Egal wie sehr man sich das wünscht und wie oft man noch am kleinen Glück tüftelt. Wir sind vermutlich, was das angeht, einfach nie an der Reihe. Oder immer in der zweiten Reihe. Wir klatschen weiterhin für unsere Mitmenschen Beifall. Dafür, dass sie doppelt, dreifach oder noch viel mehr mit purem Glück überschütten werden. Und es oft gar nicht mal merken...

Ich kann vieles was ich online lese so gar nicht nachempfinden. Nicht verstehen. Klaro wie auch. Manchmal sitze ich kopfschüttelnd da und denke mir - es ist einfach genug. Genug mit dem Thema, genug mit verstehen müssen...genug genug genug. Ich höre den Lieblingsmann im Hintergrund grummeln, das er es nicht gut findet, wenn man sein Leben im Internet so ausbreitet...aber er gibt zu, dass er keinerlei Bedürfnis hat sich darüber auszutauschen oder seine Gefühle in Worte zu packen. Er macht es mit sich aus. Und mit mir. Was bestimmt alles andere als einfach ist...mir hat es geholfen ein Stück meines Lebens hier auszubreiten. Um zu verarbeiten. Um vielleicht auch manches festzuhalten. Für mich ist das hier alles irgendwie wichtig. 
Allein wegen der wundervollen Menschen, die mir seit 2013 hier begegnet sind, halte ich nach wie vor an diesem kleinen Wünschdirwas-Blog fest. Und an den vielen kleinen Glücksmomenten. Irre, wie lange ich das jetzt schon mache...:) Vielleicht ist es an der Zeit, noch mehr Platz und mehr Zeilen den schönen Dingen zu widmen. Traurigkeit war hier immer recht bestimmend. Vielleicht sollte sich der Blog ein wenig verändern, wenn ich und mein Leben es schon nicht schaffen...mal sehen...ist nur mal so eine Idee in meinem Kopf...

Und apropos nicht schaffen, falls sich das irgendjemand noch fragt...nein, wir haben keine Entscheidung getroffen, aber wir leben im Ungewissen momentan recht friedlich zusammen. Mir ist es im Augenblick echt schnuppe wie es weiter geht. Ich habe die Planung und das 'wissen müssen' das 'einen Plan haben' aufgegeben. Es hat zu nichts geführt wie man sieht und mir nur Unmengen an Zeit und Nerven gekostet. Ich weiß, dass ER sich eine weitere Chance so sehr wünscht. Was ich allerdings nicht weiß ist, wie und wann wir das schaffen wollen oder sollen...Mir kullern auch immer wieder die Tränchen, je nach Gefühlslage und je nach Gedanken an das wertvolle Pünktchen, das ich so gern in meinen Armen halten würde und das so fest in meinem Herzen ist. Aber so bin ich. Hey - ich hatte vier Jahre lang fiesen Liebeskummer...mein Zeitfenster ist also größer.

Jetzt, wo der Frühling da ist und bestimmt auch bleibt, möchte ich so gern viel Schönes erleben. Möchte mir nicht nur das 'frei sein' wünschen, sondern ein bisschen auch so leben. Leben ist soooo viel mehr als Kinderwunschtermine und all der Kram. Und ich wünsche mir sehr, dass mir nichts und niemand einen Strich durch diese Rechnung macht. Aber auch hier gilt: ich habe eigentlich keine Erwartungen mehr. 

Und was Leben und Freiheit angeht, so machte ich am Wochenende einen Anfang. Mit dem Roller durch die Gegend gebraust und den Duft von frisch gemähtem Gras geschnuppert...heute morgen, als mein Auto innen rosa leuchtete, weil hinter mir die Sonnen aufging, ich bekomme gerade Gänsehaut, weil das definitiv wahre Glücksmomente sind...♥

Montag, 9. Mai 2016

MakroMontag

Neuer MakroMontag, diese Woche hat Ms. Figino ein Thema, und zwar das Thema Feiern. 
Zu einer tollen Feier, gehört für mich zu all den netten Menschen, mit denen ich feiere, leckeres Essen und falls ich  nicht fahren muss, ein Glas leckeren Wein...




Auf eine neue Woche...und viele schöne Feiern dieses Jahr ♥















Glücksmomente der Woche #18


Montag, 2. Mai 2016

MakroMontag

MakroMontag im Badezimmer :)







Also Mädels, macht euch frühlingshübsch und startet gut in die neue Woche!


Ich verlinke heute zu Ms. FiginoMacro Monday 2, und I heart Macro