Montag, 29. Februar 2016

MakroMontag

Nachdem dieses Wochenende eine dicke Schneedecke über den heranwachsenden neuen Blümchen liegt, hab ich in der Fotokiste gekramt und diese Fotos für euch gefunden. 




 Auf in eine neue rosa Woche! Mit folgendem Motto:
Vom Mond aus betrachtet, spielt das ganze gar keine so große Rolle...



Glücksmomente der Woche #8


Samstag, 27. Februar 2016

Macht man sich hinterher Vorwürfe?

Wollten wir das alles überhaupt genug?
Sind wir selbst an unserer Kinderlosigkeit schuld, weil wir nicht noch mehr gegeben haben?
Hätte es nicht doch noch weitere Tests gegeben, die das Schräubchen an dem es fehlt repariert hätten?
Warum fühlt es sich schlecht an, wenn man immer und überall liest: if you can´t stop thinking about it, don´t stop working for it?
Muss man auch noch den 8, 12, 22. Versuch über sich ergehen lassen, wenn man auch nach dem statistischen 7. Versuch erfolglos geblieben ist? 
Warum ist 'aufgeben' immer verbunden  mit sich rechtfertigen müssen? 
Ist aufgeben (dämliches Wort) überhaupt eine Option?  
Ist es eine Fehlentscheidung?
DIE Fehlentscheidung unseres Lebens?
Jetzt wo noch alles möglich wäre? 
Ist überhaupt noch alles möglich?
Werden wir uns in ein paar Jahren tief enttäuscht ansehen und uns fragen, warum wir nicht noch ein bisschen mehr Kraft investiert haben?
Fragen wir uns das nicht so oder so?
Wie ist das wenn du die magische Grenze erreichst, das Alter in dem du garantiert nicht mehr schwanger werden kannst?
Wie groß ist das Loch dann, in das man fällt?
Sollte man nicht kostbaren Jahre ausnutzen und die Zähne zusammenbeißen?
Was, wenn dann aber all die Jahre wieder verschwendet sind?
Verschwendet an einen Wunsch der einfach unerfüllbar scheint?
Was bedeutet es am Ende unserer Kräfte zu sein?
Wäre da nicht noch ein bissche Kraft übrig, wenn es ganz tief im Herzen klopft und sagt - naja, vielleicht könnte ich es rein körperlich noch einmal schaffen?
Wie viele Hormone verkraftet mein Körper? 
Bislang hat er sich nur ein einziges Mal beschwert, also könnte man ihm nicht doch noch ein paar Spritzen zumuten?
Bliebe nicht immer der Gedanke: wir waren so nah dran, warum haben wir es nicht einfach weiter versucht?
Warum stellt man plötzlich ALLES in Frage?
Selbst, dass am Ende ein gesundes Kind in unseren Armen liegen würde?
Wenn schon ein Chromosom nicht passt und ausgerechnet wir uns gefunden haben, wäre es da nicht besser es einfach sein zu lassen?
Warum fühlt es sich an, als würde man uns mitleidig ansehen: nun ja, ich hätte an ihrer Stelle einfach noch ein bisschen weiter gemacht wo ist das Problem?
Wo bleibt die Liebe an dieser Stelle?
Ist unsere Liebe tatsächlich größer geworden oder liebt man vielleicht auch ein wenig verzweifelter?
Kann unsere Liebe jemals so etwas in der Art empfinden, wie Eltern empfinden? 
Warum vermisst eine Liebe manchmal solche Gefühle, die sie eigentlich gar nicht kennt?
Warum fehlt etwas so sehr, das nie wirklich dagewesen ist?
Wieso fällt der Abschied so schwer?
Ist es eine Art Selbstschutz wenn man sich einredet, dass alles vielleicht doch gar nicht so schlimm war?
Darf man irgendwann einfach sagen, dass man keine Lust auf weitere Probleme hat?
Darf man irgendwann einfach froh sein, dass einem vieles erspart bleibt wenn man die Jugend da draußen so ansieht?
Ist es schlimm an einer Fehlgeburt zu scheitern, zu sagen, dass man das nie wieder erleben möchte?
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass es wieder passiert? 
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir eine problemlose Schwangerschaft hätten?
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir überhaupt wieder schwanger werden würden?
Wenn die Warteschleifen schon der pure Horror sind, wie würden sich dann weitere Monate voller Angst gestalten?
Würde ich genau daran scheitern? 
An meiner Angst, an meiner unfassbar großen Sorge, dass auch diesem Wunderpünktchen schreckliches zustoßen könnte? 
Wie sehr haben wir uns eigentlich verändert?
Auf wie viel haben wir verzichtet?
Was haben wir alles ausgegeben?
Kostet es uns am Ende vielleicht sogar unsere Liebe, nur damit dieser Weg positiv endet?
Ist es nicht so, dass es eben nicht immer nur zusammenschweißt sondern auch wahnsinnig zehrt?
Was, wenn wir mit einer falschen Entscheidung alles verlieren?
Uns?
Unsere Träume?
Unser gemeinsames Leben?
Schaffen wir noch ein bisschen Berg- und Talfahrt?
Was steckt in all den Tränen - ist es wirklich die Sehnsucht oder einfach nur Verzweiflung?

Nun.

Seit vorgestern diskutieren wir genau DAS alles aus. Moment für Moment. Situation für Situation. Möglichkeit für Möglichkeit. Schließen Dinge aus, ziehen andere in Betracht. Immer wieder sind wir froh, wenn uns die Zeit zum Reden ausgeht. So können wir es von Tag zu Tag schieben und so fallen uns vielleicht noch mehr Gründe dafür oder dagegen ein. Es ist schwer ein Ende zu finden. Es scheint nahezu unmöglich. Aber dieses Unmögliche wollen wir schaffen. Wir hoffen beide, dass es sich mit Zeit und mit vielen Gesprächen einfach ergibt. Die Kraft für einen neuen Weg oder das Wohlgefühl dass es endlich gut so ist wie es ist. Wir hatten beide wohl die Hoffnung, dass es sich still in unser Leben einschleichen würde, diese Sicherheit alles richtig gemacht zu haben. Weit gefehlt. Was bleibt ist eine Hoffnung die sich falsch anfühlt und das Gefühl falsch zu entscheiden....

Es ist eben doch eine recht endgültige Entscheidung. Mit der du leben musst. Für den Rest deines Lebens, der unter Umständen echt lang sein kann. Eine Entscheidung, die dich jederzeit an jedem Ort einholen wird. Eine Entscheidung, der gegenüber du stark sein musst um das auszuhalten, was es sie Frage stellt. Das kann wahnsinnig erleichternd sein. Aber mir macht es einfach nur Angst. Ich wäre die, die beim Bungee-Sprung schon angeschnallt oben steht und dann plötzlich hyperventiliert und zu Fuß mit zitternden Knien wieder nach unten geht. Und ich bin die, die dann kein bisschen stolz auf ihre Entscheidung ist, sondern endlos traurig über sich selbst, weil sich alle Anderen getraut haben, aber sie - wie immer - komplett vom Mut verlassen da steht und lieber nur zusieht...











Montag, 22. Februar 2016

MakroMontag



Ich schicke einen zaghaften Frühlingsgruß in die Woche nach dem verschneeregneten und stürmischen Wochenende.







Ich wünsche allen eine gute Woche, lasst euch von nichts und niemandem ärgern und mein Motto der Woche gebe ich gern an euch weiter:
Bevor ich mich aufrege, isses mir lieber egal.

Liebe MaMo-Grüße schicke ich zu euch und natürlich zu Britta ♥






Sonntag, 21. Februar 2016

Glücksmomente der Woche #7


Immer wieder schön...

Das Leben ist wie eine Reise im Zug. 

Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle, bei manchen Aufenthalten angenehme Überraschungen und tiefe Traurigkeit bei anderen.

Wenn wir geboren werden und in den Zug einsteigen, treffen wir Menschen, von denen wir glauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden: unsere Eltern.
Leider ist die Wahrheit eine andere. Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung, ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.

Allerdings steigen andere Personen, die für uns sehr wichtig werden, in den Zug ein. Es sind unsere Geschwister, unsere Freunde und diese wunderbaren Menschen, die wir lieben.
Manche dieser Personen die einsteigen, betrachten diese Reise als kleinen Spaziergang. Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Reise. Und es gibt wieder andere im Zug, die immer da und bereit sind, denen zu helfen, die es brauchen. Manche hinterlassen beim Aussteigen eine immerwährende Sehnsucht...manche steigen ein und wieder aus und wir haben sie kaum bemerkt.

Es erstaunt uns, dass manchen Passagiere, die wir am Liebsten haben, sich in einen anderen Wagon setzen und uns die Reise in diesem Abschnitt alleine machen lassen.
Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, die Mühe auf uns zu nehmen, sie zu suchen und uns zu ihrem Wagon durchzukämpfen.
Leider können wir uns manchmal nicht zu ihnen setzen, da der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist. 

Macht nichts, so ist die Reise: voll von Herausforderungen und Träumen, Fantasien, Hoffnungen und Abschieden...aber ohne Rückkehr. Also machen wir die Reise auf die bestmögliche Weise.
Versuchen wir mit unseren Mitreisenden gut auszukommen, und suchen wir das Beste in jedem von ihnen.
Erinnern wir uns daran, dass in jedem Abschnitt der Strecke, einer der Gefährten schwanken kann und möglicherweise unser Verständnis braucht. Auch wir werden öfter schwanken und es wird jemanden geben, der uns versteht. 

Das große Mysterium der Reise ist, dass wir nicht wissen wann wir endgültig aussteigen werden und genau so wenig wann unsere Mitreisenden aussteigen werden, nicht einmal der, der neben uns sitzt.

Ich glaube ich werde wehmütig sein, wenn ich aus dem Zug für immer aussteige...ja ich glaube das werde ich. Die Trennung von einigen Freunden die ich während der Reise traf, wird schmerzhaft sein. Meine Liebsten alleine zu lassen, wird sehr traurig sein. Aber ich habe die Hoffnung, dass irgendwann der Zentralbahnhof kommt, und ich habe das Gefühl sie ankommen zu sehen, mit Gepäck, dass sie beim Einsteigen noch nicht hatten. Was mich glücklich machen wird ist der Gedanke, dass ich mitgeholfen habe ihr Gepäck zu vermehren und wertvoller zu machen. 

Schauen wir darauf, dass wir eine gute Reise haben und dass sich am Ende die Mühe gelohnt hat. Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen einen leeren Sitz hinterlassen, der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterlässt. 

Denen, die im Teil meines Zuges sind wünsche ich eine gute Reise!


Montag, 15. Februar 2016

Die Geschichte von den Wasserkäfern und der Libelle.

Heute vor einem Jahr bist du gegangen. Kleiner Punkt...Es sind noch so viele Dinge die an dich erinnern. Der Test, dessen Fenster gar nicht mehr schön aussieht, aber dafür einen deutlichen zweiten Strich zeigt, der Schmetterling im Garten, der geduldig darauf wartet, dass der Flieder über ihm wieder blüht, die vielen gespritzten Ampullen und die restlichen Medikamente, die ich noch immer nicht entsorgt habe...unsere Liebe und all das was sich durch dich verändert hat.

Es gibt Tage an denen kann ich immer noch nicht fassen, dass genau das passiert ist. Dann gibt es Tage, an denen ich etwas in mir - vermutlich dich oder das Gefühl nach dir - so sehr vermisse, dass mir alles weh tut. An vielen Tagen kommt mir alles vor wie im Traum. In einem furchtbar schlechten. An manchen Tagen brauche ich Musik um das auszudrücken was ich gerade fühle. Und an manchen Tagen wünsche ich mir einfach nur dich zurück. An bösen Tagen bin ich wütend und wünschte wir hätten diesen Weg nie begonnen, hätten uns von Anfang an andere Ziele gesetzt. An den meisten Tagen allerdings nehme ich nichts von dem all dem an und bin einfach nur enttäuscht und so fürchterlich einsam. Möchte laut in die Welt hinaus schreien, dass uns das hätte nicht passieren dürfen. Man verkraftet einiges, man überwindet vieles aber das hier war deutlich eine Nummer zu groß für uns. 

Heute an diesem Tag vermisse ich dich so. ER tut es auch. Heute an diesem Tag fühlen wir uns wieder so verloren in unserer kleinen Welt...so verloren, dass wir jeden Tag das Weite suchen um uns nicht einsam zu fühlen, um nicht ganz so deutlich zu spüren wie weh das alles noch immer tut und wie traurig wir noch immer darüber sind. Wir sind so traurig, weil immer noch die gleiche Leere herrscht. Es gibt eben keinen Ersatz für dich. Es gibt nichts, dass über dich hinweg hilft. Du bist einfach nicht mehr da und das ist bisher das größte Unglück in meinem Leben. 

Es ist eben schwer...und ich will weiter versuchen, den anderen Dingen, Menschen und Gefühlen in meinem/unserem Leben eine Chance zu geben. Und ohne die Hand des Lieblingsmenschen ist das unvorstellbar. Er hat bisher viele Verluste hinnehmen müssen, und gibt mir dennoch die Kraft und den unerschütterlichen Halt, den ich an meiner Seite brauche. Wie er das macht ist mir bis heute ein Rätsel...und wenn das alles einen Grund hat, dann ist wohl ER der Grund. Ich sollte vielleicht genau ihm begegnen um den nötigen Halt in meinem Leben zu finden...

Und hier eine kleine Geschichte. Für alle die traurig sind. Für alle die verloren haben. 

Die Geschichte von den Wasserkäfern und der Libelle.

Am Boden eines kleinen ruhigen Teiches lebte eine Gemeinschaft von Wasserkäfern. Es war eine zufriedene Gemeinschaft, die dort im Halbdunkel lebte und damit beschäftigt war, über den Schlamm am Boden des Teiches hin und her zu laufen und nach und nach etwas Nahrung zu suchen.

Immer wieder bemerkten die Wasserkäfer jedoch, dass der eine oder andere von ihnen anscheinend das Interesse daran verlor, bei ihnen zu bleiben. Er klammerte sich dann an einen Stängel einer Teichrose und kroch langsam daran empor bis er verschwunden war. Dann wurde er nie wieder gesehen.

Eines Tages, als dies wieder geschah, sagten die Wasserkäfer zueinander: "Da klettert wieder einer unserer Freunde den Stängel empor. Wohin mag er wohl gehen?"

Aber obwohl sie genau zuschauten, entschwand auch dieses Mal der Freund schließlich aus ihren Augen. Die Zurückgebliebenen warteten noch eine lange Zeit, aber er kam nicht zurück.
"Ist das nicht merkwürdig?", sagte der erste Wasserkäfer.
"War er denn hier nicht glücklich bei uns?", fragte der zweite.
"Wo er jetzt wohl ist?", wunderte sich der dritte.
Keiner wusste eine Antwort. Sie standen vor einem Rätsel.
Schließlich berief der Älteste der Käfer eine Versammlung ein. "Ich habe eine Idee", sagte er. "Der Nächste, der von uns den Teichrosenstängel empor klettert, muss versprechen, dass er zurückkommt und uns erzählt, wohin er gegangen ist und warum." "Wir versprechen es", sagten alle feierlich. 

Nicht lange danach an einem Frühlingstag, bemerkte genau der Wasserkäfer, der den Vorschlag gemacht hatte, dass er dabei war, den Teichrosenstängel empor zu klettern. Höher und immer höher kletterte er. Und dann, noch bevor er wusste, was ihm geschah, durchbrach er die Wasseroberfläche und fiel auf ein großes, grünes Teichrosenblatt.

Als der Wasserkäfer wieder zu sich kam, blickte er verwundert um sich. Er konnte nicht glauben, was er da sah. Alles war ganz anders und auch sein Körper schien auf merkwürdige Art verändert. Als er ihn neugierig zu betrachten begann, fiel sein Blick auf vier glitzernde Flügel und einen langen Hinterleib, die nun anscheinend zu ihm gehörten. Noch während er sich über seine ungewohnte Form wunderte, spürte er ein Drängen, die Flügel zu bewegen. Er gab dem Drängen nach, bewegte seine Flügel - und plötzlich, ohne zu wissen wie, befand er sich in der Luft. 

Der Wasserkäfer war eine Libelle geworden. Auf und ab, in engen und großen Kreisen, bewegte sich die neugeborene Libelle durch die Luft. Sie fühlte sich wunderbar in diesem so ganz andersartigen Element. Nach einiger Zeit ließ sie sich auf einem Blatt zum Ausruhen nieder. 

In diesem Moment sah die Libelle hinunter ins Wasser. Und da waren ihre alten Freunde, die anderen Wasserkäfer, die hin und her liefen am Boden des Teiches. Jetzt erinnerte sich die Libelle an ihr Versprechen.

Ohne lange zu überlegen, stürzte sich die Libelle hinab, um ihren alten Freunden zu berichten. Aber sie prallte an der Oberfläche des Wassers ab. 

"Ich kann nicht zurück." sagte sie traurig. "Zwar habe ich es versucht, aber ich kann mein Versprechen nicht halten. Und selbst wenn ich zurück könnte, kein einziger meiner Freunde würde mich in meinem neuen Körper erkennen." 

Und nach einigem Nachdenken wurde ihr klar: "Ich muss wohl warten, bis sie ebenfalls Libellen geworden sind. Dann wissen sie selbst, was mir widerfahren ist und wohin ich gegangen bin."

Und damit flog die Libelle glücklich empor, in ihre wunderbare neue Welt aus Licht und Luft. 

(Verfasser unbekannt)

Montag, 8. Februar 2016

MakroMontag


Sweets for my sweet...

       



Süße Grüße zum MakroMontag bei der lieben Britta.
Habt es fein die Woche...

Montag, 1. Februar 2016

MakroMontag

Liebt ihr die kleine Puschelpflanze genauso wie ich? 
Palmkätzchen sind doch wunderbar :)





Und sie halten eeeeeewwwwig ♥

Ich wünsche allen eine kuschelige, streichelzarte, tolle Woche!

MakroMontag bei der lieben Britta ♥