Dienstag, 24. November 2015

Erstes Winterschnuppern

Ich nehme euch mit vor unsere Haustüre, zeige euch, was ich heute durch die Linse entdecken durfte. Wenn es da draußen so ist, freue ich mich wie ein kleines Kind. Jedes Mal wieder. Wenn an den Bäumen magische Schneekristalle kleben, wenn die Luft so klar ist, wenn die Zauberkristalle leise rieseln, wenn du sie berührst, wenn es unter den Füßen knirscht...














In diesem Sinne eisige - aber herzliche Grüße an euch Eisprinzessinen und Eisprinzen da draußen. Wärmt euch schon auf, zündet ein paar Kerzchen an und kuschelt euch eng aneinander. Ich wünsche mir, dass der Zauber dieses Tages noch eine ganze Weile anhält... 


Montag, 23. November 2015

MakroMontag

Ein letztes Mal dieses Jahr - der MakroMontag bei Britta
Danke liebe Britta für so viele tolle Fotos dieses Jahr - ich freue mich schon auf´s neue Jahr!



Habt eine schöne Woche!







Mein Leben ist schön!

Woche vom 16. bis 22. November


Donnerstag, 19. November 2015

Auf der Suche

nach dem was ich gerade bin. Zwischen Gelassenheit und Kälte. Zwischen eigentlich-zur-Zeit-ganz-cool und Eisprinzessin.

Und ja es wird mal wieder ein vermutlich unschöner Wünsch-dir-was Post. Also wer lieber nichts unschönes lesen möchte dem empfehle ich nebenbei Schöneres. Zum Beispiel den Blog von Frau Glitzerbunt. Der ist nämlich ganz neu und zufällig der Blog meiner Lieblingsnähkünstlerin. 

So. Also.

Was meine momentane Stimmung angeht so bin ich gerade - ich weiß eigentlich gar nicht so recht was ich gerade bin... Das liegt daran, dass wir seit einiger Zeit das Kinderwunschthema aus unserer Beziehung verbannt haben. Bedeutet, wir leben ganz stinknormal. Mit allen Höhen und Tiefen. Die Tiefen sind nun leider nicht mehr mit Hormonen zu entschuldigen. Das waren noch Zeiten. Da hat man die Tiefen mit einem zuckersüßen Bambiaugenlächeln und dem Herausstrecken des Hormonbäuchleins wieder in den Griff bekommen. Jetzt sind sie einfach nur bescheiden, weil doch - allermeistens ich  - so bin wie ich bin. Normal. Nicht hormongesteuert. Aber auch nicht die Alte. Irgendwas dazwischen. Jemand, den ich selber nicht immer verstehe, geschweige denn der Lieblingsmann.

Beim Arbeiten läuft auch alles wie immer. So wie es bitterlicherweise die nächsten 31 Jahre laufen wird. Irgendwer muss halt arbeiten. Können ja nicht alle einfach so im Mutterschutz verschwinden und am Ende vielleicht gar nie mehr wieder kommen, weil sie unter Umständen einen viel tolleren Job gefunden haben, der sich mit Kind und Mann und Haus, Hund und Omma noch viel besser vereinbaren lässt. 

Ja na klar! Mensch ich könnte mir ja jetzt auch einen anderen Job suchen. Momentan hab ich keine Kinderwunschausrede mehr. Vielleicht mach ich das ja tatsächlich. Wenn ich mal irgendwann auch endlich soweit bin...in der Zwischenzeit ärgere ich mich lieber noch ein bisschen über dies und das...

So kommt es zum Beispiel vor, dass mich der graue Haaransatz meiner Kollegin fuchsteufels wild macht. Allein aus dem Grund, weil sie es mit ihren zwei Kindern so stressig hat. Und weil es dadurch ja soooo stressig und doof ist am Wochenende arbeiten zu können. Tja. Dumm gelaufen. Wir Deppen die immer da sind, müssen auch jedes zweite Wochenende ran - aber das ist ja auch nicht schlimm, denn wir haben ja keine Familie. Zurück zum Haaransatz. Ey - ich krieg es auch gebacken und wenn ich mir die Farbe nachts auf die Haare schmiere...aber ich verstehe das eben einfach nicht nehme ich an, weil das ja bei ihr ganz anders läuft. Sogar nachts vermute ich. Wegen der Kinder, wegen dem Mann der vielleicht neue Kinder will oder was weiß ich. Kann ich nämlich nicht wissen, bei mir ist das doch alles ganz anders. (Gott sei Lob und Dank) Dabei ist es eigentlich egal, wie selbige Kollegin durchs Leben schlurft, aber es regt mich auf, wenn jemand seinen Stress so offensichtlich durch die Gegend trägt und dann auch noch unschuldige Menschinnen dumm anmacht, weil sie, ach du grüne Neune, bestimmt aus reinem Egoismus keine Familie haben.

Kalt lässt mich irgendwie auch die nächste Schwangere im Team. War klar. Wer schon zwei hat, bekommt auch noch n drittes. Warum auch nicht. Schwanger - akzeptiert. Ich bin es einfach leid mich zu freuen. Also für alles und Jeden. Bin nur gespannt, wer jetzt den Nachtdienst arbeiten darf. Bis jetzt hab ich ja noch Glück...aber wer weiß wie lang mich meine Chefin da noch durchboxen kann. Garantiert nicht noch durch weitere Schwangerschaftsausfälle. 

Ich erfreue mich über sämtliche Bosheiten meiner Kollegen und denke mir zufrieden: Yes - ich bin nicht die einzig Kaputte. Meine Trauer all die Wut - momentan eher eine Art Gleichgültigkeit. Was bleibt auch anderes übrig. Wir haben dieses Jahr unser Fett abbekommen, da muss ich mir nicht noch selber weh tun, in dem ich allem nachsinne, was hätte sein können...was hätte werden können...warum nicht wir Mama und Papa sein dürfen...
Es ist mir egal ob im Netz oder draußen in der Welt offiziell die zweite oder dritte Runde eingeläutet wird. Das ist der Lauf der Zeit. Der Lauf bei dem WIR eben nicht mithalten können. Es fühlt sich nur komisch an, wenn dir so langsam aber sicher bewusst wird, dass du nicht mehr mitdriftest. Dass du langsam anhältst oder innehältst. Weder richtig mitfieberst noch gewissenhaft deinen altbekannten Weg gehst. Es fühlt sich komisch an, wenn du das Gefühl hast wie ein Außerirdischer durch die Gegend zu stolpern, weil es tatsächlich nur noch wenige Menschinnen gibt, die wissen wie sich DAS hier alles anfühlt. 
Auf dem guten alten Weg wusstest du von so vielen, ach jaaaaaaaaa...die verstehen mich. Die wissen was ich meine. Die machen gerade das Gleiche durch. Du warst irgendwie so 'gemeinsam'. Das wird jetzt weniger. Selbst die, die sich noch so gut an die Enttäuschungen und an die schweren Situationen erinnern, können irgendwann hier bald nicht mehr mitfühlen. Auch wenn sie es möchten. Weil für sie zum großen Glück vor der Station 'für immer kinderlos' Schluss war. Und die, die gerade das Gleiche durchmachen schreiben nicht darüber. Oder ich finde sie irgendwie nicht. Oder sie tauchen erst wieder auf, wenn sie sich ihres neuen Weges sicher sind. 

Leider bleibt bei all der Gleichgültigkeit das Glücksgefühl eher aus. Vielleicht fühle ich mich etwas ruhiger, zeitweise gelassener. Und doch ist und bleibt ein komisches Gefühl, wenn du manchmal innerlich so kalt bist, dass du vor dir selber erschrickst. Wenn alles so an dir abprallt. Wenn du allem so ein bisschen zuschaust. Von innen, durch die Scheibe. Wenn du über manches mitleidig lächeln musst, über manches leise den Kopf schüttelst, über manches einfach hinweg siehst. Ich schaue meistens doch zu, aber möchte nur wenig hören. Und bei Bedarf zieh ich einfach den Vorhang zu. Bestimmt eine weitere normale Reaktion in Sachen Verarbeitung...eine Phase...und ja sicher, es ist noch alles zu früh. Braucht noch mehr Zeit. Muss noch heilen. Alles normal. Sei nicht so streng mit dir. Es geht vorbei. Es wird besser. Oder so was in der Art.

Desweiteren muss ich fest an mir arbeiten, dass ich bei all meiner Coolness, Anderen gegenüber nicht ungerecht werde. Das ist ein ziemlich harter Brocken, der mir im Weg liegt. Einer um den du nicht so einfach drum rum laufen kannst. Da reißt man sich gern mal das Schienbein am herausstehenden Felsen auf. Weil ungerechte Gemeinheiten unglücklich machen. Hinterher. Wenn man dann bemerkt was eigentlich gerade in einem vorgeht. Hässliche Gedanken mit einem eisigen Lächeln auf den Lippen. Jaaaaa ich sagte doch - nicht schön... Es geht schon in Richtung Verbitterung. Und wenn ich mir an dieser Stelle doch noch etwas wünschen darf: ich möchte ungern als verbitterte kinderlose enden. Vor der sich jeder in Acht nimmt, weil sie vermutlich kleine Kinder mit Lebkuchen und pinken Zuckerstangen an ihr Häuschen lockt um sie dann im Ofen knusprig zu braten.

Ja und bedauerlicherweise geht vor lauter "Selbstmitleid" so viel Herz verloren. Und ich liebe Herz. Und ich liebe Sanftheit und ich liebe Wärme. Und wisst ihr was? Ich kämpfe darum, dass ein bisschen Wärme zu mir zurück kommt. Auch wenn ich dabei vermutlich noch oft mein Krönchen richten muss. 

Herzwärme ist so unglaublich wichtig in Zeiten wie sie gerade da draußen in der Welt toben. Herzwärme ist so wichtig für Menschen und Menschinnen, die es gerade in meinem Umkreis so sehr brauchen. Ich möchte bitte nicht erfrieren und ich möchte auch nicht, dass mich der Sturm wegfegt. Ich halte fest dagegen. Versprochen.

Dienstag, 17. November 2015

Es geht vorbei.





Leider kann ich das Originalvideo hier nicht posten, daher gibt es heute bei meinen Lyrics nur den Link (siehe oben) dazu, ich hoffe der funktioniert wenigstens...



Wenn das Leben grad zu allem schweigt,
dir noch eine Antwort schuldig bleibt,
dir nichts andres zuzurufen scheint als Nein
es geht vorbei.

Wenn der Sinn von allem sich nicht zeigt,
sich tarnt bis zur Unkenntlichkeit,
wenn etwas hilft mit Sicherheit, dann Zeit
es geht vorbei, es geht vorbei.

Hey, sei nicht so hart zu dir selbst
es ist ok wenn du fällst
auch wenn alles zerbricht
geht es weiter für dich.

Hey, sei nicht so hart zu dir selbst
auch wenn dich gar nichts mehr hält
du brauchst nur weiter zu geh'n
komm nicht auf Scherben zum steh'n.

Wenn die Angst dich in die Enge treibt,
es fürs Gegenhalten nicht mehr reicht,
du es einfach grad nicht besser weißt
dann bleib
es geht vorbei.

Wenn jeder Tag dem Andern gleicht,
und dein Feuer der Gewohnheit weicht,
wenn Lieben grade kämpfen heißt
dann bleib
es geht vorbei, es geht vorbei.

Hey, sei nicht so hart zu dir selbst
es ist ok wenn du fällst
auch wenn alles zerbricht,
geht es weiter für dich

Hey, sei nicht so hart zu dir selbst
auch wenn dich gar nichts mehr hält
du brauchst nur weiter zu geh'n
du brauchst nur weiter zu geh'n


Passender geht eigentlich nicht.

Montag, 9. November 2015

MakroMontag

Hier noch ein Makro von dem süßen Geschenk von der lieben Nadia



Nicht ich hab der Erika einen Stängel geklaut, nein der Kater hat es abgefressen...;)


Ja gut...gab ein schönes Foto...

Habt eine schöne neue Woche und merkt euch: von Erika müssen Katzen kotzen...mhm...

MakroMontag bei Britta!

Mein Leben ist schön!

Woche vom 02. bis 08. November


Donnerstag, 5. November 2015

Bittersweet #6

Und ich sag euch gleich...die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit.

Er und sie. Seit so vielen Jahren verheiratet. Keine Kinder. Irgendwo eine Nichte...
Sie backt Kuchen für ihn. Der Kuchen verbrennt im Ofen. Beide kommen ins Krankenhaus. Rauchgasvergiftung. Er stirbt wenige Tage später auf der Intensivstation. (Nein nicht nur deswegen...aber vermutlich hat ihm die Rauchgasvergiftung den Rest gegeben...)

Jetzt bleibt sie übrig...ihre Nichte wird sie mitnehmen. Vorerst. Bevor sie in einem Heim leben wird. Ohne ihn. 

Ich liege Abends im Bett und schwöre dem Lieblingsmann, dass wir im Alter unseren Kuchen und unser Brot IMMER kaufen werden...

Wie arm ist das denn bitte...sie tut mir echt so leid :( 

Mehr bitter als sweet...

Montag, 2. November 2015

MakroMontag

Heute zum MakroMontag ein kleines Mitbringsel von unserem gestrigen Herbstspaziergang.






Ich verlinke meine Fotos zu Britta und zum dortigen MakroMontag ♥
Habt eine schöne herbstliche Novemberwoche! Und lasst euch nicht stressen...