Donnerstag, 31. Juli 2014

Ein Regenpost...

Regen im Kopf, Regen in der Seele irgendwie Regen überall...

Es ist verrückt, je mehr das Projekt Baby näher rückt, desto mehr Ängste schleichen sich ins Herz. Ich brauche teilweise nur das Wort Kinderwunsch aussprechen - ups zieht sich der Magen zusammen. Ein äußerst ungünstiges Phänomen, wenn man bedenkt dass man ja nicht so unentspannt und voller Sorgen in einen neuen Versuch starten soll.

Wo ist meine Hoffnung hin?
Wo haben sich die guten Gedanken versteckt?
Wo ist der entspannte Flow, der sich noch im Februar vor Nummer 5 breit gemacht hat?

Die Erklärung zu Frage 3: Ich hatte meinen speziellen Dok. Ich durfte einen natürlichen Zyklus haben. Ich kannte mich aus, in den Räumlichkeiten und war irgendwie geerdet.

Von geerdet kann momentan nicht die Rede sein. Ganz und gar nicht. 

Ich habe schlichtweg Angst. Und ich möchte diese Angst teilen. Gestern Abend wollte ich sie teilen. Mit meinem Mann. Mit wem auch sonst. 

Diese Woche sehen wir uns leider arbeitsbedingt immer erst Abends zwischen 21:45 und 22:30 Uhr. Da komme ich vom Arbeiten nach Hause und er geht schon langsam ins Bett, weil er um 4:20 aufstehen muss, während die Prinzessin ja ausschlafen kann aufgrund der Spätschicht. Vielleicht war es mein Fehler um diese Zeit noch so ein schweres Thema anzuschneiden...
Jedenfalls endete es gestern in bitteren Tränen, weil in diesem Jahr schon so viel Glück überall passiert ist und ich langsam aber sicher Panikattacken bekomme, weil ich denke, dass das Glück an unserer Türe vorbeigehen wird, denn es hat ja schon überall Rast gemacht. Der Bauch ist vollgefressen und an der Wünschdirwastüre wird es vorbeigehen, während es sich sein dickes Bäuchlein streichelt und sagen - achwas - geh ich lieber ins Bett...is ja schon spät.

Meine Frage ob ich nun komplett verrückt würde, wurde mit Kopfnicken beantwortet. Meine Frage ob er glaubt, dass wir das hinbekommen, wurde mit den klaren Worten: Du musst ruhiger werden sonst wird das nie was - beantwortet. Ich äußere meine Ängste, meine Sorgen, schütte mein Herz aus und alles was mir bleibt ist das Gefühl, dass noch nicht mal mein Mann an mich glaubt. Ich war so verletzt...und es hat mir so weh getan. Und ich bin so traurig darüber.

Was ist das nur, dass Männern das kleine Quäntchen Aufmerksamkeit fehlt. Es hätte gereicht, dass er mich einfach nur festhält. Egal ob er im Herzen dran glaubt oder nicht. Vielleicht hätte ich lieber eine unehrliche Meinung in diesem Moment gehört. Ich bin enttäuscht, weil ich das Gefühl habe ich muss alleine aus diesem Loch klettern, wo ich doch dringend seine Hand brauchen würde. Aber gestern hat er sie weggezogen - ob bewusst oder unbewusst sie war einfach weg. Was das heute noch in mir auslöst brauche ich hier wohl nicht erklären...

Ich habe gelernt, dass man Dinge aussprechen muss. Dass Männer nicht wissen können was wir brauchen oder nicht...und ich habs gemacht. Ich bat ihn, mich fest in den Arm zu nehmen, mir zu sagen, dass er mich trotzdem liebt und dass alles gut wird.

Naja ich durfte in seinen Arm einschlafen - allerdings ohne die erlösenden Worte.

Ich vermisse die kleinen Dinge, die uns Frauen so gut tun. Eine Blume, ein Zettel auf dem was liebes steht. Ein Anstoß, der mich wieder auf den Boden bringt. Dinge wie sowas: 
Kleine Überraschungen unterm Kopfkissen wie, wie er sie ab und zu dort findet.


Aber - das Wetter soll besser werden und vielleicht verziehen sich bald auch die Wolken in meiner Seele...ich werde wohl einen Termin ausmachen bei meiner lieben Kinesiologiefrau. Die hat mich letztes Mal schon geerdet, wieso diesmal nicht auch. 

Was bleibt zum Schluss? Ich habe trotz dem fiesen Moment gestern, den allerbesten Mann auf der ganzen Welt...dessen bin ich mir jeden Tag bewusst. Vielleicht sehe ich in solchen Situationen nicht, dass auch er angespannt ist. Dass auch er Angst hat oder sich Sorgen macht. Es wäre nur so schön, er würde es sagen. Aber er tut es allermeistens nicht. Und ich tue mir schwer, das zu verstehen...alles herauszufühlen, denn ich bin momentan etwas überfordert. Ich bin selber mit mir am Gefühlslimit, muss meinen Patienten so viel nach- und herausfühlen, und schaffe es dann nicht mal die Gefühle meines Partners zu verstehen. Ohne Worte versteht sich.  

Ich würde es so gern als Chance für uns sehen, diesen Versuch als weitere Chance zu unserem Wunder - also will ich mich so sehr drauf freuen. Aber statt dessen bin ich traurig. Und fühl mich in mitten der vielen lieben Menschen um mich gerade so allein. 


Nachtrag um 12:45 - soeben klingelt das Telefon. Und ja er hat mich lieb. Trotzdem. Und ja er hat Angst. Angst, dass wir tatsächlich irgendwann verrückt werden...Angst, weil er es genauso sieht. Das Wunder zieht weiter - ohne bei uns halt zu machen. Wir sind also doch zu zweit mit unserer Angst und obwohl noch eine Träne kullert fühl ich mich bereits ein bisschen weniger traurig. 



Dienstag, 29. Juli 2014

Der alltägliche Arbeitswahnsinn.

Gestern Abend. 

Teamsitzung um 20:30. Klar, damit die Spätschicht auch noch was vom Schauspiel der besonderen Art hat.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, so bin ich immer noch mit Kopfschütteln beschäftigt.

Fakt ist wohl, wir sind zu wenig Personal. Woher die vage Vermutung? Jeder von uns hat in etwa zwischen 80 (das sind dann die 25% Teilzeitkräfte)und 300 (unsere Vollzeitkräfte) Überstunden. Ich selber bin seit ein paar Monaten konstant bei ca. 140 und arbeite 80%. Dann bekomme ich mal wieder einen Tag Überstundenfrei. Kann mich aber darauf verlassen, dass in meinem nächsten Frei das Telefon klingelt und ich wieder einen zusätzlichen Dienst machen soll. Das ganze (als Teilzeitkraft) selbstverständlich ohne Überstundenzuschlag. 

Die Frage aller Fragen, die hitzige Diskussionen hervorrief: Was läuft schief? In den Sommermonaten, in Zeiten des Examens, ersetzen Schüler eine Vollkraft. ?. Ernsthaft. Wir haben uns gestern vehement dagegen gewehrt. Und als Antwort (in einem überaus rotzigen Ton) bekamen wir zu hören, dass sehr wohl ein Schüler im 3. Ausbildungsjahr einen Bereich mit 8 bis 10 Patienten übernehmen kann...Unser Argument: Schüler ist Schüler. Ohne Examen in der Tasche. Bis September. Das ist nun mal so. Wer ist verantwortlich für den Schüler? Ach dann wohl ich, die selber einen Bereich von 12 Patienten zu versorgen hat. Ja ne, is klar!
Also: trotz Schüler, die uns ein paar Überstundenfreie Tage bescheren sollten, schaffen wir es nicht von unseren Stunden runter zu kommen. ????. Ich komme nicht mehr mit...

Ende vom Lied: "Na bitte, dann überarbeite ich halt den Augustplan und dann bekommt jeder von euch halt noch zusätzlich drei kurze Dienste reingedrückt. Wollt ihr das?"
Somit ändert sich am 28. Juli nochmal mein gesamter Dienstplan für den Monat August. 

Buhuuuuuuuuuuuuu. 

Und überhaupt, wir die alte Motzstation würden ja nie irgendwas annehmen. (Wir haben ja nur schon 380 Dinge die uns aufgetragen wurden umgesetzt). Immer müsse sie vorher im Team fragen, sie kann nichts einfach so entscheiden und sagen so wird das ab heute gemacht. ??. (Achso ich dachte wir SIND ein Team). Und bei der letzten Entscheidung des Tages frage sie nicht mehr, es wird einfach so entschieden, sie ist 30 Jahre lang in einem anderen Haus gut damit gefahren, so muss es hier auch sein. Basta. (Lächeln unsererseits). Aufstehen ihrerseits. Ups. Tolle Stimmung.

Die Stitzung war um 23:45 beendet. Die richtige Zeit um offline zu gehen...da ich leider noch eine halbe Stunde im Auto sitze, bis ich zuhause bin, hatte ich Zeit über alles nochmal nachzudenken. Ich überlege mir sogar, ob ich nicht aus lauter Verzweiflung wegen des Nichtschlafenkönnens, noch irgendwas umräumen soll, lasse es aber denn inzwischen ist es ja schon fast halb eins...mein Hase hat sich schon lang ins Bett gekuschelt und die Katzentiere drücken auch die Äuglein zu in der Hoffnung nicht bekuschelt zu werden. 

Und jetzt?

Ich überlege schon lange. Seeeeehr lange. Jetzt steh ich wieder vor der Situation: Aushalten? Wir starten nochmal, möglicherweise verabschiede ich mich in den Mutterschutz, so wie die vielen Ladies vor mir auch? Dann wäre es ja wirklich dumm zu wechseln. Hey das ganze geht jetzt schon 4 Jahre so...Klar, wechsel mal den Job und fall dann gleich mal unter Überstimmulationsumständen zwei Wochen aus wegen ner ICSI. Kommt bestimmt gut! Ist doch eine wirklich doofe Situation nicht wahr?

Was würde sich woanders ändern? Ist es in anderen Häusern besser? Wohl kaum...(ja liebe B. ich weiß, was du mir von der Schweiz aus sagen willst ;) ) Mensch ich brauch ne Idee...ich würde super gern mit Tieren was machen. Wegen mir mit Blumen. Ich dekoriere sehr gern und kann gut mit Menschen. (Überwiegend). Wer nimmt mich einfach so? Ohne passende Ausbildung? Lohnt es sich wirklich nochmal ne Ausbildung oben drauf zu setzen - Leute ich bin 35 34. Und ja es hört sich memmenhaft an, aber ich bin müde. Ich habe eine lange Reise hinter mir, ich möchte endlich wo ankommen. Wenn es nicht das Familienleben sein soll, dann wenigstens in einem tollen Job. Fällt mir auch nicht in den Schoß oder? Jajajajajaa ich weiß...

Nun gut. Es musste mal beschrieben werden. Mein alltägliches Drama im Job. Welcher, das behaupte ich nach wie vor, eigentlich ein schöner wäre. Nur nicht mehr zu diesen Bedingungen. Und das ist echt schade und beschert mir heute an diesem wolkenverhangenen Dienstag schlechte, sehr sehr schlechte Laune ;)

Nachtrag zum Dienstag den Gräßlichen: 
Es klingelt es an der Tür, zwei Männer die ein Kabel von Kabel Deutschland reparieren müssen, sagen mir ich solle mein Auto vom Stellplatz runterfahren. Denn der Gehweg muss aufgerissen werden. :0. Ja man erinnert sich an die schönen Gartenbilder, den schönen neuen Stellplatz - und jetzt kommen die daher (selbstverständlich ohne uns vorher zu informieren) und reißen den Weg weg. Unsere Betoneinfassung. Alles weg. Und weil der Fehler nicht an der Stelle war an dem sie vermuteten, rissen sie einfach noch weiter auf. Ist das zu fassen? Die Randsteine unseres Stellplatzes hängen auf halb acht, aber wir sollen uns eher nicht aufregen, denn sie würden schon alles wieder so machen wie es war. Na dann...

Samstag, 26. Juli 2014

Und schon sind wir wieder dabei...

...schon stehen wir wieder an der Haltestelle und wollen doch noch ein bisschen mit durchreisen, mit dem Bummelzug durch´s Kinderwunschland. 

Irgendwie plötzlich...irgendwie unerwartet. Weil wir schon so lange nicht mehr darüber gesprochen haben. Über das Wie-geht-es-weiter und das Wann-und-wo. 

Ja und vor einigen Tagen saß ich da und sollte mir einen guten Text aus den Fingern saugen...

(mein Kater hat versucht mich davon abzuhalten, er hilft mir wirklich in allen Lebenslagen, der Gute)
...eine Mail für alle Krankenkassen, die in Frage kommen. Drin stehen soll: 

  • Wie sieht es mit der Kostenübernahme im Ausland aus?
  • Können wir gleich starten nach einem Wechsel?
  • Kann es sein, dass sich bis nächstes Jahr die Konditionen ändern und wir dann doch keine Kostenübernahme bekommen, wenn wir zu lange warten?
So viele Kassen kommen irgendwie gar nicht in Frage. Ich habe hier eine Liste liegen mit sämtlichen Kassen die eine erweiterte Kostenübernahme anbieten.

Da wäre zum Beispiel die Actimonda...die übernimmt zwar nur 50%, dafür aber auch 50% für einen 4. Versuch (ja ok wer redet über ICSI Nr. 4 wo vermutlich nach Nr. 3 Schluss ist...)
Die AOK Plus - immerhin 75% plus Kostenübernahme bei Assisted Hatching wer sowas möchte. Allerdings müsste man fragen, denn vermutlich nehmen die nur Menschen aus Sachsen und Thüringen.
BKK Mobil Oil: 100% für 3 Versuche...
BKK Textilgruppe Hof: ebenfalls 50% für einen 4. Versuch (jaja ich weiß, aber wenn wechseln, dann will man ja das Beste rausholen oder?) Außerdem ist die Altersgrenze nach oben erweitert.
Oder die IKK Classic oder die Knappschaft...

Ja somit also zurück zum Thema Kinderwunsch, wo ich mich doch gerade so richtig wohlfühle, dem süßen Nichtstun in dieser Sache fröne.
Was war ausschlaggebend? Unser Urlaub. Mein Plan war meinen Mann davon zu überzeugen, dass wir uns langsam um unseren Septemberurlaub kümmern sollten. Und so kam es dann dazu, dass wir uns weder über die Kanaren, noch über die Ostsee oder die Nordsee oder Elba möglicherweise ja wieder Korsika oder hey ich war noch nie in New York unterhielten, sondern über unsere alte KIWU über die vielleicht neue KIWU, über Krankenkassen und über weitere Versuche und über die Kraft, die uns eben solche wieder rauben werden...ich bin stehen geblieben, hab verschnauft und siehe da, ich hätte wieder Kraft wenn ich ehrlich bin. Nur noch nicht so recht Lust...ich hätte meine Kraft gern wo anders eingesetzt. Ja ja ist doch egal wo ;). Ahh aber jetzt muss ich eben solche wohl wieder im Kinderwunschspeicher sammeln...Es ist wirklich so, dass ich momentan sagen würde - achja die Behandlung...das würde ich schon irgendwie schaffen. Aber meine Angst bezieht sich auf´s Hinterher. Wenn man es nur wüsste ob sich alles diesmal lohnt...hmmm...tut man aber nicht!

Auf jeden Fall sagt mein Mann: lass uns doch nochmal hier starten, wenn uns die Kasse schon 100% übernehmen würde. Hier hast du weniger Streß, weil die Klinik so nah ist, hier haben wir jetzt eine neue Ärztin, die sehr lieb sein soll. Hier wüssten wir schon wie das alles so ist.
Im Ausland ist alles anders. Wir haben evtl. mehr Chancen aber wenn alle dort schwanger werden würden, dann würde jeder vielleicht die Kohle investieren für das eine Mal. Oder? 
Vielleicht hat er recht...

Ich tendiere vielleicht zum Ausland. Einmal. Trotz möglicher Megaüberstimmulation. Ein Versuch. Das wars dann. Er tendiert zu einem weiteren Versuch hier (was wenn wir dann wieder Kryo´s haben...achso die zählen ja nicht :P)evtl. zum Erstgespräch dort hin und je nach Gefühl vielleicht gar nicht ins Ausland...
Tja und somit ist sich Familie Wünsch-dir-was irgendwie uneinig. Was den Urlaub betrifft und das weitere Vorgehen.

Gute Güte wieso ist alles so kompliziert????

Nun gut, mir war schon klar, dass es irgendwann irgendwie noch mal weiter geht. Ein EVENTUELL stand ja schließlich schon immer im Raum. Und solange das so ist...
Ich hab mir nur vielleicht gewünscht, der Absprung würde einfach so kommen, mich mitreißen und dann wäre es vorbei. Dann läge ein anderes wundervolles Leben vor uns. Eins an das ich mich jetzt schon langsam gewöhnen wollte. Nichts planen, nicht auf ein Wunder hoffen, einfach Loslassen und leben. Dann hätte ich zu ihm gesagt - siehste mein Schatz, wie toll das alles ist und wie gut es uns jetzt endlich geht da wo wir angekommen sind? Aber ganz so einfach ist das ja nun auch wieder nicht. Es fällt einem nicht alles in den Schoß, noch nicht mal das schöne Leben ohne Kind. Und solange beide nicht ganz einer Meinung sind...er würde es akzeptieren, wenn ich sage ich will nicht mehr, da bin ich mir sicher. Aber ich könnte es nicht akzeptieren wenn wir wegen mir aufhören und ich somit immer weiß, dass er vielleicht im Herzen noch nicht so weit war...

Tja öfter mal was Neues. Na man kennt das ja, wenn man lang genug im Kinderwunschland Urlaub macht...

...und so flatterten sie raus die Mails...von einigen haben wir schon eine Antwort erhalten und werden uns wohl letztendlich für die Knappschaft entscheiden...warum? Weil die am schnellsten geantwortet haben, weil die sehr nett am Telefon waren und weil die einen Versuch im Ausland bezuschussen würden...also eventuell...





Mittwoch, 23. Juli 2014

Glück im Unglück?

Neulich hat eine liebe Blogschwester schon ein bisschen über das Glück geschrieben.

Es hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich habe nie wirklich darüber nachgedacht, ob ich ein Glückspilz bin. Ehrlich gesagt und genauer betrachtet scheint es so, dass das richtig böse Pech erst seit der Kinderwunschbehandlung Gast in meinem Leben ist. Davor - nun ja ich sag mal es plätscherte alles so vor sich hin. Ich wuchs als Nesthäkchen mit 4 weitern Geschwistern auf. Ich bekam eine Katze. In der Schule war ich eigentlich bis auf ein paar Nebenfächer ganz gut. Nach der Schule hatte ich gleich einen Ausbildungsplatz. Ich verliebte mich, zog von zu Hause aus und hatte mein eigenes kleines Reich (zunächst in Form eines Zimmers aber immerhin). Ich wurde gleich nach der Ausbildung auch übernommen, wo ich in einem ganz fabelhaften Team gelandet bin. Ich bekam auf Anhieb eine größere Wohnung. Die Liebe ging fort, eine gewisse Traurigkeit begleitete nun mein Leben, aber die Zeit verging. In den darauffolgenden Jahren war ich oft Single, ich war nicht immer zufrieden aber meistens. Ich zog in eine kleine süße Dachgeschosswohnung. Und irgendwann kam in meinem Leben der Punkt an dem sich etwas ändern musste. Ich brauchte einen Plan im Leben, ich hatte die Nase voll vom Singleleben, von traurigen, einsamen Momenten und wollte jemanden zu finden, der mein Herz zum Hüpfen bringt.

Und schon bald lernte ich meinen Mann kennen. Es hat funktioniert! Und wenn sie nicht gestorben sind...

Ja bis dahin, plätscherte alles so vor sich hin. Zufrieden, mal mehr mal weniger, aber ich behaupte das ist völlig normal. Und dann auf einmal begegnet mir das allergrößte Glück! Ich halt es fest und freu mich irre. Und - es hat einen Haken. 

Ich dachte es wäre überwindbar. Vermutlich sogar lösbar. Wieso sollten wir mit einer klitzekleinen Behandlung kein Glück haben? Ich bin davon ausgegangen, dass auch dieses alles vor sich hin plätschern würde. Weit gefehlt. Wir stolperten, wir verzagten, wir (insbesondere ich) hatten hart damit zu kämpfen, dass es für diese Geschichte keinen Plan gibt. Dass es auf das kleine Quäntchen Glück ankommt, das irgendwie noch nicht zu uns gefunden hat. 

Also schaffen wir uns Glücksmomente. Wir verreisen, wir heiraten, wir holen uns zwei Kuschelkater die uns in besonders schweren Momenten das Gefühl geben, nicht zu zweit allein zu sein. Die uns zum Lachen bringen. Mindestens einmal am Tag. Wir verschönern unsere Wohnung, den Garten und sind trotz alle dem immer wieder glücklich. Mal mehr und auch mal weniger. Aber wir sind glücklich. Wir wissen es zu schätzen, wie viel es wert ist, den Partner für den gemeinsamen Lebensweg gefunden zu haben. (Schatz das findest du doch auch oder????)

Eigentlich sollte ich doch gar nicht von so großem Pech oder Unglück sprechen...wir haben alles, wir sind im Stande dazu zu kämpfen und haben (noch) die Mittel dazu...nur das i-Tüpfelchen fehlt eben...

Es sind eben unglückliche Umstände würde ich sagen. 

Man muss das Beste daraus machen. Der Plan war ganz klar anders. Aber was läuft denn schon nach Plan? Läuft es bei all den anderen nach Plan? Möglicherweise beim ein oder anderen ja. Sind die dann deswegen glücklicher? 

Wir mussten unsere Prioritäten anders setzen. Wie müsste ich verzweifeln, wenn ein Kind der einzige Schlüssel zu meinem Glücklichsein wäre...
Was bleibt mir übrig: ich suche (manchmal krampfhaft, manchmal geht es ganz leicht) nach den vielen kleinen Dingen, die zusammen ein großes Glück ergeben. Dadurch kann mir dieser unglückliche Umstand (meistens jedenfalls) nicht so weh tun.

Natürlich - wenn wir mittendrin stecken - wenn wir trotz des Hoffens und trotz des ach so guten Gefühls wieder eins auf die Mütze bekommen - dann fühlt es sich an, als würde die Welt untergehen. Es fühlt sich an, als würde man nie wieder lachen können. Es ist ein Schlag ins Gesicht und das Aus jeden Glücks.

Sagen wir so: ich habe für mich momentan einen Weg gefunden (der noch keineswegs überall beschritten wurde) damit umgehen zu können, ohne kreuzunglücklich durch´s Leben zu gehen. Denn wie schreibt die liebe J.B. (→look and see)  -  das Leben ist eben auch einfach schön! Ich gehe vielleicht manchmal meinen Weg ein wenig traurig oder wehmütig, aber auch oft zuversichtlich und eben auch nach vorn. Mal in kleinen Schritten, mal mit Pause, mal renne ich weiter so schnell ich kann. Ich habe Glück im Unglück, weil ich es bisher so gut es geht schaffe trotzdem glücklich zu sein.

Eins habe ich gelernt nach 5 Negativs: Ich wusste gar nicht, dass ich so einen tiefen körperlichen und seelischen Schmerz für etwas empfinden kann, dass ich nicht erleben darf. Aber ich habe auch gelernt, dass es trotz allem nicht das Ende ist. Irgendwann steht man wieder auf. Zum Glück ;)






Samstag, 19. Juli 2014

Was mich heute sehr bewegt...

...ist meine Schwester. Sie hat seit vielen Jahren, also genau genommen seit ich denken kann Magersucht. 
Sie hat schon viele also sehr viele Klinikaufenthalte hinter sich und befindet sich aktuell wieder in Behandlung. Allerdings wird gerade nicht die Essstörung behandelt, sondern die Depression in die sie gefallen ist.

Die kleine Kämpfernatur hat aufgegeben. Der Blick ist leer und sogar lächeln fällt ihr schwer. Der Kopf kann das Problem mit dem Essen einfach nicht aufgeben und der Rest hat keine Lust mehr zu kämpfen. Sie kann nicht mehr und will nicht mehr. Am liebsten wäre sie nicht mehr...aber noch nicht mal das schafft sie erzählt sie immer wieder.

Drei Wochen ist sie jetzt in der Klinik und will schon wieder davon laufen. So wie sie es immer tut, wenn ihr was nicht ganz so gut gefällt. Man sagt ihr dort, sie solle lernen sich auszuhalten, die Situation auszuhalten. Und sie schafft es fast nicht. Sie fühlt sich müde und schwach, will aber dennoch am besten auf´s Laufband steigen um sich besser zu fühlen. Der Kopf möchte es so und der Körper kann es nicht mehr, sie ist einfach zu kaputt. Sie raucht wieder viel, was soll sie sonst auch den ganzen Tag machen...sie darf jedes Wochenende nach Hause, was es ihr einfach macht, denn dann kann sie wenigstens an 2 Tagen sie selbst sein. So wie sie sein will. Die Frau, die zwei Gesichter hat.

Ich habe Angst, dass sie es wieder nicht schafft. Dass sie wie beim letzten Mal davon läuft und allen erzählt, wie sie es allein genau so gut schaffen kann. Denn ich weiß, dass sie es nach 34 Jahren alleine niemals schaffen wird...Ich weiß auch, dass ich oder wir als Familie ihr nicht mehr helfen können. Ein Teil von uns hat aufgegeben, ein Teil kämpft mit ihr weiter. Wir haben über Jahre alles erdenkliche getan, vielleicht war es nicht genug? Und dennoch konnte keiner von uns sie jemals von ihrem Weg abbringen. Nicht mal für ein paar Monate. Wie schwer sich das anfühlt...

Und ich besuche sie, meine große Schwester, sie sitzt vor mir, schaut mich mit großen Augen an und sagt: "Nimm mich mit" und mein Herz zerreißt.


Mittwoch, 16. Juli 2014

Runde 2...

Zwei Wochen weg von der Arbeit, somit auch weg vom Klatsch und Tratsch...und schwupps sind wieder vieeele schwanger.

Ach Frau Oberschwanger (die mit der Menschenkenntnis) hat ihr Kind bekommen. Eins mit Doppelnamen. Nicht dass ich Doppelnamen nicht mag. Vermutlich klebt der Aufkleber schon an der Heckscheibe. Mein Stillschweigen der letzten Whatsapp gegenüber hat vielleicht doch ein Steinchen im Hirn zum Rollen gebracht - jedenfalls blieb ich bislang von Details der Geburt bis hin zum Kopfumfang (Welche außenstehende Person will sowas wissen? Und wenn ja warum???)darüber hinaus wie gut es allen Dreien jetzt geht verschont. Gottlob. 

Eine andere liebe Kollegin bekommt nun wohl das Zweite. Warten ja eh alle schon seit nem Jahr drauf. Gääääähhhnn.

Die Tochter einer Arbeitskollegin, wie alt mag sie sein, vermutlich grade mal 19 (im Geiste aber 14),
bekommt auch mal eben schon das Zweite. Selbstverständlich von einem Anderen. Wär ja sonst auch langweilig. Sagen wir so, es war zu erwarten. Schockt mich also auch überhaupt nicht. 

Die Dame im Blumenladen - da sieht man mal wie lange ich schon nicht mehr im Blumenladen war - hat ein Bäuchlein. Ich gönn es ihr, denn sie sieht echt glücklich aus damit :)

Runde 2 ist also irgendwo offiziell eingeläutet worden, während wir hier gerade mal in der Vorrunde steckengeblieben sind.

Wenigstens können sich unsere neu dazugewonnenen Kollegen nicht in den Mutterschutz verabschieden, die stehen alle kurz vor der Rente :) 

Ich werde also irgendwann nur noch mit Rentnern oder dicken Bäuchen zusammenarbeiten. Und einem Mann. Trübe Aussichten. 

Hm wo ist noch mal die Schokolade im Wüschdirwashaus versteckt?? Schnell rein in den Mund - morgen kann ich nicht, da muss ich zum Zaaaaaaaaaahhhhnnnnnarzt. Noch trübere Aussichten meiner Meinung nach...ich hab doch so Angst :/ 

Ja und wenn ich den Zahndoktor überstanden hab, dann muss ich wieder zum Arbeiten. Und ich weiß, ich gehe die Treppen hinauf zu unserer Station, hab meinen Kaffee (ja welch Klischee) noch nicht eingegossen, wird mir schon folgende Frage gestellt: Hast du die Neuigkeiten schon gehört???????? 

Uaaaaahhhhhhh.

Nein ich bin nicht traurig, ich bin nicht verärgert und auch nicht erstaunt...ich möchte mit keinem der oben genannten tauschen. Außer vielleicht mit der Frau aus dem Blumenladen, aber nur weil sie so glücklich aussah ♥ und weil sie einen schönen Beruf hat. Ich musste sie einfach anlächeln und in dem Moment sah ich bestimmt auch glücklich aus :)


Dienstag, 15. Juli 2014

Mein erstes Mal *Juli 2014*

Wer hat´s erfunden? J.B.! Und hier kommt mein erstes Mal im Juli:

Es ist Sonntagnachmittag. 
Wir besuchen ein Café das zugleich ein Schmetterlingshaus ist. Wer schon mal in einem Schmetterlingshaus war, weiß welch wundervolle Wesen dort überall durch die Lüfte segeln. Hier war es besonders gemütlich, nicht all zu groß, überall kleine Sitzmöglichkeiten, und die Schmetterlinge waren überall. 
Auf dem Kopf von meinem Mann, auf meiner Hand, auf der Schulter des Vordermanns...ein klitzekleiner Windhauch ist zu spüren, wenn das Zauberwesen direkt an deiner Nase vorbeisaust. Manche bleiben sitzen, andere haben es so eilig, dass man sie kaum mit der Kamera einfangen kann. 


Und dann auf einmal steht ein Mann vor mir hält mir ein Tier unter die Nase und sagt: Na? Mal halten?

Und zum ersten Mal in meinem Leben halte ich eine Bartagame.
Ich, der große Reptilienfreund (uahhhhh) sage spontan: Aujaaaaa. Und frag aber noch sicherheitshalber: die macht mir ja nix oder? (Vermutlich war mir anzusehen, dass ich schon ein bisschen Respekt vor Tieren ohne Fell habe.)

Nein, das tat sie nicht. Dieses seltsame Wesen. Ganz ruhig saß es auf meiner Hand und ich war überzeugt davon, dass es sich kalt, stachelig und gruselig anfühlt. Aber nicht doch! Meine neue Freundin hatte einen ganz weichen und vor allem ganz warmen Bauch. Fast wie eine kleine Wärmflasche. Toll. Und die Seite war auch ganz weich. Und sie ließ sich geduldig von mir streicheln...Hach wer hätte das gedacht.


Und dann kam er wieder der Mann. Diesmal mit Martin. 
das ist Martin ♥

Martin fühlte sich dagegen kalt an. Eisekalt. Aber er war brav und man versicherte mir, dass er seine Farbe behielt, weil er sich wohlfühlte. Ich war beruhigt. Martin blieb irgendwann nicht mehr ganz so still sitzen, ich denke er wollte in meine Tasche klettern, weil er mich so gern hatte. 

Mein erstes Mal also und ich stelle fest, ich mag jetzt auch noch Reptilien und Chamäleons. Und fragte Herrn Wünsch dir was gleich, wie ich es immer mache wenn mir was besonders gut gefällt: "Kann ich auch so was haben??" 








Donnerstag, 10. Juli 2014

An das Leben

Mein liebes Leben!


Heute widme ich dir einen Post, um dir danke zu sagen.

Auch wenn nicht alles glatt läuft zwischen uns so kann ich doch behaupten - ich finde dich allermeistens schon prima.
Du hast mir in den letzten Jahren gezeigt, dass es manchmal schwer ist, mit dir aus zu kommen. Manchmal scheint es fast gar unmöglich, dich zu bewältigen. Da kommen Rückschläge, wo man glaubt, man wird nie wieder froh. Dann kommst du wieder daher, lässt die Sonne scheinen, schenkst Liebe und zeigst mir, was alles Bedeutung hat. Und das ist eine ganze Menge.


Zum einen bedeutet mir mein lieber Mann alles. Ohne ihn, wärst du gar nicht so lebenswert finde ich. Also danke dafür, dass du uns hast einander begegnen lassen. 

Meine Familie - ich bin dankbar für meine Schwester, die mich in allem unterstützt, die für mich da ist und der ich (hoffe ich) auch Halt geben kann in Situationen in denen es schwer ist. 
Ich habe einen Job, eigentlich einen sehr wertvollen. Daran sollte ich mich wohl öfter mal erinnern...Wir haben zwei wundervolle kleine puschelige Geschöpfe, die dich noch zusätzlich verschönern. Ich kann mich über meine Freunde nicht beklagen, denn ich glaube ich habe ganz ganz wunderbare, fabelhafte Menschen gefunden!


Und doch bin ich oft unzufrieden mit dir, manchmal sogar gelangweilt. Weil du uns nicht noch mehr Leben schenkst. Weil wir so glücklich sind, dass wir uns gefunden haben, dass wir es gern weitergeben würden, dem Glück so gern noch ein Krönchen aufsetzten würden. Vielleicht schickst du mir irgendwann eine Antwort darauf, wieso wir da irgendwie nicht weiter kommen.


Ich danke dir, dass du mir Gelegenheiten gibst dich zu genießen, bei einem leckeren Essen, dem Duft von selbstgemachter Erdbeermarmelade, dem Anblick eines Marienkäfers, dem Gefühl des schnurrenden Kätzchens, das den Kopf auf meine Brust legt, den guten Gesprächen, den vielen lustigen Erlebnissen, den Begegnungen und den zauberhaften Urlauben. 


Ich wünsche mir von dir, dass du mir weiterhin die Möglichkeit gibst, die Aufgaben die du für mich bereit hältst irgendwie zu meistern und dass du mir hilfst auf dem richtigen Weg zu bleiben. Dass ich noch eine Weile zeit habe, dich mit meinen Lieben zu verbringen. Dass du mir Wunder zeigst nur damit ich weiß, dass es sie gibt und damit ich wieder daran glauben kann. 



Ansonsten bleib so wie du bist. Mit all deinen Facetten und Überraschungen. Danke, dass du dir solche Mühe gibst und mir immer wieder zeigst, dass es sich lohnt nach vorne zu schauen und  dass du uns so viele Wege bietest...achja nur ein Wegweiser wär ab und zu nicht schlecht, aber das hab ich ja schon irgendwann mal erwähnt. Muss ja nicht gleich...aber irgendwann mal...du weißt schon, weil ich manchmal irgendwie Angst habe mich zu verlaufen.



Also dann - ich bin gespannt was du weiter für uns bereithältst!

Deine Wünsch dir was ♥




















Dienstag, 8. Juli 2014

Von fertigen Gärten, wehen Knochen und neuem Wohlgefühl




Eine Woche harte und ich meine wirklich harte Gartenarbeit liegt nun hinter uns. Eine Woche lang taten wir uns jeden Morgen schwer, aus dem Bett zu kriechen, weil wir gar nicht glauben konnten, dass die Nacht schon um ist. Denn eine Woche sind wir, nachdem wir mit schmerzenden Händen, wehen Knien und brennenden Füßen, blauen Daumen und halbfertigen Blasen auf die Couch gekrochen sind, ca. 3 Min. später eingeschlafen. 

Heute - nach 4 Tagen arbeitsfrei - hört es langsam auf weh zu tun ;) wir können beide wieder die Hand zur Faust schließen ohne dem Gefühl doppelt so dicke Hände zu haben...der Rücken tut auch nicht mehr so weh und die Unterarme hören auch langsam auf zu kribbeln. Jammer jammer jammer jammer.....;)

Endlich haben wir auch die letzte Baustelle im Hause Wünsch dir was geschafft (ok über eine neue Küche diskutieren wir noch...) und sind sooo froh wie toll alles geworden ist. 

Am Anfang sah das alles so aus:







Und jetzt:





jetzt  muss im Prinzip nur noch der Rasen anwachsen...ich drücke schon fest die Daumen dafür, denn Freitag Nacht hat es arg gestürmt und wir hatten beide Angst, dass es den ganzen Samen wieder weggeweht hat...:/



Eine kleine Ruheoase habe wir uns geschaffen, 

wir haben jetzt eine große Einfahrt, beide Autos passen prima hin und wenn wir Lust haben können wir auf unserem neu gewonnen Platz eine Party feiern ;) sooooo viel Platz haben wir jetzt! 

Die mühevolle Arbeit hat sich gelohnt und Hut ab vor den Jungs und Mädels die das beruflich machen. Und ich dachte immer ich hab einen bescheidenen Job...wir haben fest zusammen geholfen und sind belohnt worden - wär´s bloß immer so einfach ne? 

Ich bin im Anschluss gleich noch mit all meinen Dekosachen hergespurtet, die Zeit drängte schließlich, denn wir waren ja am Freitag um 18:00 mit der Nationalelf verabredet...Hr. Wünsch dir was schüttelte mal wieder lächelnd den Kopf: "Für was du noch Energie hast ist schon erstaunlich..." Ja aber erst dann war alles gut ♥
Und was noch viel wichtiger ist, ich muss jetzt absolut gar nichts mehr machen im Garten. Einfach nur sitzen und genießen. Und lächeln über den Muskelkater, über den ich noch mitte der Woche hätte heulen können ;)