Freitag, 27. Dezember 2013

Mein Kleiner ist krank...


Seit gestern ist es wieder so weit. Eine Kotzattacke jagt die nächste. Ich spreche von meiner Katze. 
Der arme, echt. Es kommt von einem Tag auf den anderen. Nix kann er mehr bei sich behalten. Wir haben das ok von der Tierärztin, ihm Paspertintropfen zu verabreichen. Seit wir das Problem alle paar Wochen manchmal alle paar Tage haben, hat sie uns das empfohlen, da wir ja nicht andauernd beim Tierarzt aufschlagen können. Meistens bekommt er ja sowieso nix anderes gespritzt, wenn es ihm so geht.
Brav nimmt er die Tröpfchen im Fressen und meistens dauert es einen oder zwei Tage bis es ihm wieder gut geht. 
Voll traurig, wenn er da so liegt, nicht spielen mag, dauernd schläft...da tut er mir ganz schön leid. Wenigstens mag er kuscheln, da kann ich helfen ;)

Ab und zu liegt es daran, dass er immer mal wieder blöde Infektionen im Rachen und Hals hat.  Mit ein Grund, warum ihn niemand haben wollte damals mit seinen 5 Monaten im Tierheim...voll arm... Manchmal kotzt er leider auch, wenn er so gierig ist, diese futterneidge Fressmaschine! Meistens beruhigt sich alles wieder ohne gemeine Spritzen. Die Tropfen helfen ganz gut. 

Was bin ich froh, dass wir in Zeiten des Dampfreinigers leben! 

Jetzt hoffe ich sehr, dass es diesmal länger als zwei Wochen gut ist...sonst hilft am Ende doch nur der Besuch beim Doktor. 

Montag, 23. Dezember 2013

Have yourself a merry little Christmas...



                                               


                                     http://www.youtube.com/watch

  Ich wünsche allen, die ihr auf meinen Blog gefunden habt von        Herzen ein wunderbares und zauberhaftes Weihnachtenfest!
 Neue Hoffnung für 2014, viel Mut, Kraft und Lebensfreude.
 Lasst euch nicht ärgern oder stressen, sondern habt ein gemütliches und kuscheliges Fest. Auch zu zweit ist Weihnachten was ganz besonderes, ich bin dankbar für die Liebe, die der Himmel in mein Leben gebracht hat!

In diesem Sinne:







Mein Leben ist schön!

Woche vom 16. bis 22. Dezember

Freitag, 20. Dezember 2013

Blick zurück

So langsam verabschiedet sich das alte Jahr, und auch ich blicke auf mein Kinderwunschjahr 2013 zurück und denke voller Hoffnung, dass es eigentlich nur besser werden kann.

Zuerst kam im April die 2. ICSI, mit neuem Doktor. Eigentlich mit drei Ärzten. Die erste hat mit uns das Vorgespräch geführt - war dann raus, weil sie in Mutterschutz ging. Der zweite - über den hab ich ja schon ausführlich geschrieben ;). Vor dem Tranfer haben mir alle Glück gewünscht und behauptet, dass heute mein Glückstag ist, da meine Narkoseärztin schwanger war. Nach dem Transfer blutete ich zweimal richtig stark, ich hatte das noch nie nach einem Transfer und ich hab mich wirklich nicht ernst genommen gefühlt als ich so heulend in meinem Krankenhausbett saß. Mein Mann hat sich ziemlich aufgeregt über die Situation, die Schwester (die sich bestimmt super auskannte und dank ihres Mitgefühls auf der Gyn einen Job bekommen hat) blafft mich an: "das ist völlig normal, dass man hinterher blutet!" Ich musste dann noch dem Doktor meine Einlage zeigen, die natürlich weiß war, denn geblutet hat es ja nur auf der Toilette. Demütigend und schrecklich.

Dann hatte ich zwischendurch noch eine Ärztin, die ich eigentlich ganz nett fand, außer, dass sie immer etwas gestresst wirkte...bis ich sie angerufen um das Ergebnis abzufragen. 
"Auch diesmal hat es nicht geklappt, aber das haben wir ja beim Bluttest vor drei Tagen schon gewusst." Hä? Wieso hat es mir das denn niemand verraten? Ich war dort in der Sprechstunde gewesen, weil ich zur Kontrolle kommen sollte, da ich wieder etwas Wasser im Bauch hatte. Nicht viel, aber der Bauch sah trotzdem riesig aus. Gerinnung, Blutbild anscheinden auch das HCG wurden abgenommen...kein tut mir leid, kein brauchen sie sonst noch was. Seitdem finde ich diese Frau Doktor nicht mehr ganz so nett.

Dann die Blutung meines Lebens, die etwa 2 Wochen lang vor sich hinsickerte. Ebenfalls schrecklich.
97 Tage lang ohne Blutung folgten dann - auch nicht schlecht möchte man denken, drei Monate ohne die lästige Erdbeerwoche, allerdings wenn man sich Woche für Woche so fühlt als würde sie gleich kommen, die rote Pest, ist das ebenfalls eher wenig spaßig.
Der Gyn, der mir mit seiner Statistik kam und seinem Spruch über Halblebigkeit und  mich wieder an die Klinik verwiesen hat: "ist halt alles ein wenig durcheinander mit den Hormonen...das kann schon mal vorkommen" (ich bin überzeugt auch er kennt sich bestens aus was Kinderwunsch betrifft)
Wieder der schreckliche Arzt dort, der noch während der Schallkopf in mir drin steckt ohne hochzukucken sagt: Also das sieht alles nach PCO aus, ich nehm noch einige Werte ab."Einfach so?" frag ich, und "was soll ich denn jetzt machen?" Keine wirklich effektiven Fragen in so einer Situation ich weiß. "Ja nichts, was wollen sie machen? Man hat es oder man hat es nicht, sie haben es anscheinend." Auweh wieder schrecklich.

Den Urlaub den wir daraufhin hatten war toll! Wirklich wir hatten viel Spaß!
Zuhause angekommen, die Überlegung wie es weiter geht. Wir haben uns entschieden, um dann kurz darauf zu erfahren, dass es eine neue Ärztin gibt, die aber nicht bleibt und es überhaupt total unsicher ist, ob die Klinik weiter besteht. Also haben wir erst mal wieder einen Rückzieher gemacht und es uns wieder im imaginären Wartezimmer gemütlich gemacht.

Wir genießen jetzt einfach den Dezember, mit einem neuen Termin in Aussicht. Bei einem Dok, bei dem ich weiß es wird laufen. Bei meinem Dok! Der extra zurück gekommen ist um die Klinik zu unterstützen bis ein neuer Arzt gefunden ist. Somit freu ich mich wirklich auf das neue Jahr. Ich hoffe es wird was werden. Und ich habe noch immer ein wirklich positives Gefühl wenn ich an Januar denke und was dann alles kommt. Und - statistisch gesehen müssten wir jetzt an der Reihe sein ;) 

Und noch was: natürlich war nicht das ganze Jahr mit der 13 schrecklich. Es gab viele schöne Momente. Wir hatten trotzdem viel Spaß und schauen wieder nach vorne. Auch wenn wir eine Weile dafür gebraucht haben.

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Gutes für die Seele

Heute möchte ich euch mal den Tag versüßen...
Wer Toffifee mag wird dieses Rezept lieben. 

Man nehme:

150 g Mehl
100 g Butter, weich in Stücken
50 g Zucker
1 Eigelb
1 Prise Salz
1 Eßl. Wasser


Mehl, Butter, Eigelb, Wasser, Salz und Zucker 30 Sek. auf Stufe 4 zu einem Teig verkneten. Diesen dann 1 Std. im Kühlschrank ruhen lassen. Danach ausrollen und 48 Kreise ausstechen. In die Mitte je ein Toffifee setzen.


2 Eiweiß

1 TL Zitronensaft
160 g Zucker
evtl. 1 TL Speisestärke

Eiweiß und Zitronensaft im sauberen Topf mit dem Schmetterling 3 Min. auf Stufe 4 steif schlagen und dabei langsam den Zucker und die Speisestärke einrieseln lassen. Den Eischnee auf die Kreise spritzen, bis die Toffifees ganz bedeckt sind. Bei 175° ca. 17 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Gut abkühlen lassen, bevor man sie vom Blech nimmt.

Wer Angst vor dem Verlaufen hat, kann die Teigkreise auch in Muffinförmchen setzen, sie haben dann natürlich die schönere Form. Die Speisestärke soll helfen, damit der Eischnee fester bleibt, ich hab es aber noch nie mit Speisestärke ausprobiert. Natürlich geht´s auch ohne Thermomix ;)


Die Plätzchen nennen sich Feenküsse und sie schmecken auch so. 

Habt einen tollen, verzauberten Tag...


Dienstag, 17. Dezember 2013

Weihnachtsstress

Ich bin "grummelig". Gegenüber Freundinnen, Mädels die mit ihren Zwergen so beschäftigt sind, dass sie darüber hinaus vergessen, dass es noch ein Leben gibt. Eins wo auch noch Menschen ohne Kinder leben...

Ich werde motzig, wenn ich zu einem Treffen gehe, das schon lange ausgemacht ist. Die eine bringt ihr Baby mit, was ich toll finde - wirklich, ich liebe den Knirps. Aber - es gibt immer jemanden, der natürlich später kommt. Man bräuchte mit dem Essen nicht zu warten, es wird später...ich frage mich manchmal, kann so ein Racker nicht mal vom Papa ins Bett gebracht werden? Böse ich weiß. 

Mit manchen ist es gar unmöglich sich zu treffen, weil da ist ja die Nikolausfeier, da ist der allweihnachtliche Streß, der die Mütter von heute aufzufressen scheint. Und dann kommt noch die Olle, die davon ja sowieso nichts versteht, denn zu zweit hat man eben nicht so viel Streß wie mit Kindern...die will sich dann auch noch vor Weihnachten treffen (um der Kleinigkeiten willen, die sie sich ausgedacht hat - ganz ohne Streß natürlich). Und schon sind wir vor einer unüberbrückbaren Hürde. Familie - Weihnachten - Buh. Da hat nichts und niemand mehr platz. Vollgestopft. Punkt. Telefonieren - ach das mach ich bei Familien mit Kindern äußerst ungern mittlerweile, denn entweder ist es zeitlich ungünstig, da ja immer einer gerade ins Bett muss, krank ist oder einen Schreianfall hat, oder aber man ist hinterher taub, aufgrund der Schreianfälle der Mutter, die natürlich dafür nicht den Hörer bei Seite legt. Etwa mit 150 Dezibel.


Was mich zudem noch motzig macht, ist die Tatsache, dass wenn ein Treffen dann tatsächlich noch zustande kommt, es nur um Kinder und bestenfalls noch deren Krankheiten geht. Es wird darüber gejammert wie wenig die Kinder am Anfang geschlafen haben und dass sie nachts teilweise alle 2 Stunden kamen. Was zu mittag gegessen wurde und was eben leider nicht. Leute ich kann mir vorstellen, dass Kinder das größte Glück sind, sie sind lebensfüllend und immerzu präsent. Das ist mein Kinderwunsch auch. Ich denke jeden Tag an meinen Wunsch, mindestens einmal. Und deswegen freue ich mich manchmal, hinaus ins Leben zu kommen und über andere Dinge zu sprechen. Über banale Sachen wie Shoppen, Schuhe, Essen, Arbeit, Skandale, Liebe! Geht es euch mit Kindern nicht auch so?? Anscheinend nicht. Denn als ich gestern meinen Pfannkuchen im Raclette gebraten habe, mir nebenzu einen Klecks Nutella auf den Teller gegeben habe, war am Tisch gerade das Thema: Manche stecken ihren Kindern den Fieberthermometer in den Hintern damit sie besser K.... können... To much - wirklich...


Was das Organisatorische angeht, nun ich arbeite dafür. Und auch ich versuche mir Termine freizuschaufeln, in denen ich mal Zeit hätte für ein Treffen mit Leuten die mir wichtig sind. Manchmal fühle ich mich verdrängt von all den Kindern die auf einmal überall sind. Überall die Gespräche über Kinder, die uns die Zeit klauen, Zeit für ein Gespräch zu zweit, das manchmal bitter nötig wäre. 
Also bleibt mir nur schreiben - Mails, Blog, Whatsapps und altmodische SMS ;)
Darin bin ich gut - und schnell - und ich schreibe viel! Komischerweise werden meine Mails zeitnah gelesen und auch beantwortet...naja schreiben kann man ja auch nachts um drei...

Liebe Mamas, entschuldigt meine Motzigkeit, ich nutze hier nur die Gelegenheit mich ein wenig zu erleichtern....also bitte nicht böse sein...was raus muss muss raus, anderfalls bekomme ich Magenprobleme ;) 






Donnerstag, 12. Dezember 2013

Es ist so ungerecht

Gestern hab ich eine Mail bekommen. Eine liebe Person hat ihr Baby verloren. Auch sie brauchte Hilfe um schwanger zu werden...

Sie ist nun schon die zweite, in meinem Bekanntenkreis, die im Rahmen der Behandlung diesen Rückschlag erleben muss. Ich verstehe es einfach nicht. Man kämpft so hart - um dann noch sowas aushalten zu müssen. Ich frage mich, hat es vielleicht den einen Vorteil, dass der Körper dann direkt mal weiß was er zu tun hat? Oder ist es besser gar nicht erst schwanger zu werden um sich einen Haufen zusätzliches Leid zu ersparen? Spornt es uns an weiterzumachen, wenn es schon mal geklappt hat? Was passiert irgendwann im Kopf, wenn sich die Krümel nie einnisten? Kann man leichter aufgeben?


Das ist so eine Sache mit der Hoffnung, es ist immer gut, wenn man sie hat, aber was hat das hier bitte für einen Sinn...man hofft Woche für Woche und dann alles umsonst. Man muss wieder ganz von vorne anfangen...:´( und trotzdem haben wir sie die Hoffnung und wir finden sie auch immer wieder, wenn wir sie mal kurz aus den Augen verloren haben, jedenfalls die meisten von uns. Ich wünsche ihr, dass sie diese Zeit übersteht, dass es ihr bald besser geht und sie auch wieder Hoffnung und Mut findet, nach vorne zu schauen. Ich wünsche den beiden ein weiteres kleines Wunder, das dann für immer bei ihnen bleibt!



Mittwoch, 4. Dezember 2013

Entspannung pur

Heute war ich nach der Arbeit meine Freundin mit dem Novemberbaby besuchen. Der kleine hat über eine Stunde bei mir geschlafen...mann da weiß man wieder wofür man all das hier auf sich nimmt. So sweet der kleine Mann, nur gepennt hat er und ab und zu eine kleine Grimasse geschnitten und vor sich hingeseufzt. 
                            ♥♥♥
Ich war sehr entspannt, weil sie so entspannt war und weil das Kind so entspannt war. Weil sie ganz normal mit mir umgeht, weil sie so liebe Sachen sagt wie: "es muss doch einfach funktionieren. Ich hab einfach so ein gesundes Baby bekommen und denke jeden Tag an dich und will einfach nicht glauben, dass es bei euch nicht funktionieren will" Dabei klingt sie so traurig und gleichzeitig könnt ich sie dafür knutschen weil sie so ehrlich ist. Ich hab mir anfangs als sie das Baby bekommen hat Sorgen gemacht - man weiß ja nie wie man reagiert, wenn man so ein kleines Wunder ansieht. Es könnte ja durchaus vorkommen, dass es einem das Herz in tausend Stücke reißt. Aber - alles gut!

Ich fuhr also ganz entspannt nach Hause und noch auf der Fahrt schreibt mir meine Kollegin. Sie wollte mir sagen, dass sie grad vom Frauenarzt kommt und - ihr habt es schon richtig erraten - sie ist in der 8. Woche schwanger. "Toll" hab ich geschrieben, "ich freu mich für dich" Worauf sie schreibt, sie wollte es mir gleich sagen, damit ich nicht verletzt bin. Denn sie kann sich wohl denken, dass es bei uns nicht klappt...Hoppala...manchmal will ich gar nicht wissen wer sich wann was über mich und meine Familienplanung denkt! Und schwupps ist die Entspannung kurzzeitig verflogen. Sicher sicher, wir sind ja schon zwei Jahre verheiratet, 6 Jahre insgesammt zusammen (fast 7) und da denkt man sich sowas schon mal...gut, ist ja nicht jeder so fix. Immerhin war ich am 5. Oktober bei ihr auf der Hochzeit - wie schnell doch 8 Wochen vergehen...

Schnell lauf ich meinem entspannten Gefühl hinterher und habs wieder eingefangen, denn der Nachmittag war echt prima. Aber dem nicht genug ihr ahnt es schon: "Wer weiß, vielleicht kommt es ja ganz unerwartet, wenn ihr nicht mehr damit rechnet" Moment es kommt noch besser: "So war es bei einer Bekannten von uns, die hat jetzt Zwillinge!" Achwas. Aber ich bin noch nicht fertig, einen hab ich noch: "Du weißt ja wo ich bin, wir brauchen auch mal einen Babysitter..." Kleinen Moment bitte ich muss schnell tief ein und ausatmen.
Ist das jetzt so eine Art Almosen: darfst auch mal mit meinem Kind spielen, wenn schon kein eigenes hast...???

Ähm ja. So What - ich hab darüber eigentlich nur kurz meine Fassung verloren, ich bin weder traurig, noch deprimiert, noch ärger ich mich. Wundern tut es mich auch nicht, da ja alles so präzise geplant war...ich bin nur mal wieder fassungslos gewesen, wie jemand so olle Sprüche reißen kann und dass es bei anderen tatsächlich auch noch so prima klappt. Und hey ich bin guter Dinge ich muss mir das nur noch 6 weitere Monate anhören, denn dann beginnt ja der Mutterschutz - das ist absehbar ;)

Jetzt nachdem ich vor mich hingebloggt habe, geht es mir wieder prima, ich denke an die Zuckerschnute von heute Nachmittag und lass es mir heute Abend auf dem Sofa richtig gut gehen.
Im Januar kommt meine Zeit und bis dahin versuch ich mich so wenig wie möglich ärgern zu lassen. Gestern hätte mich die Nachricht wahrscheinlich auf die Palme gebracht - heute hab ich mir alles genau zweimal durchgelesen und - gelöscht :)

Dienstag, 3. Dezember 2013

Schlechte Laune...

Ich hab vom Arbeiten so die Nase voll. Ich denke, das kommt einfach im Alter von Mitte 30 mal so. Alle gehen der Reihe nach in Mutterschutz.  Wie ungerecht ist das eigentlich, dass ich nicht auch mal ein Jährchen aussetzen kann. Und danach mit zarten 25% wieder einsteige in den Laden. Wo es mir dann egal ist, wie viel los ist, ob der Bär steppt oder nicht, weil ich ja nur 5 lächerliche Tage im Monat da bin...an denen ich dann aber permanent rumjammern muss, weil einem ja niemand sagt wie anstrengend so ein Kind ist... Ich bin manchmal echt so sauer. Nicht auf die Personen, auf die Gesamtsituation. Meine Gesamtsituation. Gerade wenn mal wieder Sachen wie Urlaubsbesprechung im Team und Feiertagsarbeit anstehen.

Oh mann...

Ich bin wahrscheinlich noch die nächsten tausend Jahre immer da. Außer ich nehm auch mal unbezahlten Urlaub - vielleicht in den Sommermonaten? Es gibt ja Kollegen (männliche), die mitten im Sommer Elternzeit bekommen. Auch toll. Inmitten der Haupturlaubszeit. Einfach Elternzeit. Baby hier, Baby da,  Foto´s vom Baby, pünktlich nach Hause zum Baby, alles ist toll zuhause beim Baby und der Dienst sollte nach Möglichkeit auch zum Baby passen. (Das Männer so sind, hätte ich nicht gedacht) Schon klar, dass die Damen ohne Baby da natürlich Rücksicht nehmen. Privatleben haben wir übrigens keins. Nein nein, wir arbeiten auch gern an den Weihnachtsfeiertagen, da wir ja keinen so zuckerigen Zwerg unterm Weihnachtsbaum liegen haben. Denn was ist Weihnachten ohne Kinder?? Da muss ich schmunzeln, weil ich gestern dazu einen netten Post gelesen habe...;) (Übrigens auch ich feiere Weihnachten dieses Jahr ohne Ferrero!) Feiern zu zweit wird überbewertet und was die Urlaubsplanung angeht, bin ich selbstverständlich auch der Meinung, dass man mit klitzekleinem Kleinkind oder Kinder über 17 schon mal unbedingt im August Urlaub haben muss. Wir nehmen dann mal im November oder März. Gerne gar kein Problem. 

Was allerdings nicht so auf Verständnis stößt ist, dass ich leider nicht den genauen Termin der Punktion schon Wochen im Voraus weiß. Es heißt dann: geht das nicht genauer? Dann könnten wir den Tag gleich eintragen und jemanden für dich suchen.
Klar, drum sag ich es euch ja im Vertrauen, dass ihr mir gleich ein geplantes krank eintragen könnt. Dann fragt mich ja auch keiner, was wohl los ist an dem Tag. Und es tut mir leid, dass ich meine Eierstöcke und Hormone einfach nicht im Griff habe so wie andere Damen, die es sogar planen können einfach schwanger zu werden. Auf den Monat genau.

Manchmal bereue ich es, dass ich die Karten auf den Tisch gelegt hab. Aber so ist das mit der Ehrlichkeit. Immer neue Krankheiten erfinden, fand ich irgendwann doof.

Schlimm, wenn ich so sauer bin??
Es ist wahrscheinlich doch der Neid, der an Schlechtelaunetagen in mir aufkocht...Wut, Neid oder Hilflosigkeit irgendeiner schleicht doch immer wieder mal um mein Herz herum und das ist gar gar nicht gut! Niemand hat schuld daran, dass sich mein Paket an manchen Tagen schwer anfühlt. Ich weiß das...


Wovon das Herz voll ist, davon läuft der Mund über...betrifft Kindergeschichten und vor mir macht es auch nicht halt. In meinem Fall aber halt lieber hier wie in mitten meiner Mitmenschen. Wer in meinem Blog liest versteht mich höchstwahrscheinlich hoffentlich. Und alle anderen sollen es bleiben lassen ;) Gegen die berühmten Miesepetertage muss ich manchmal ganz schön ankämpfen...aber da bin ich bestimmt nicht die einzige.

Freitag, 29. November 2013

Schritt 1 erledigt

Nach zwei erfolglosen Tagen telefonieren, bin ich heute an der Reihe gewesen. 
Termin steht, am 07. Januar haben wir unser Vorgespräch.
Die Ungeduld der letzten Tage ist wie weggeblasen und ich bin überglücklich euch erzählen zu dürfen, dass ich einen Termin bei meinem alten Kinderwunschdoktor bekommen habe. Der ist nämlich übergangsweise zurückgekommen, bis ein neuer Arzt gefunden ist.

Ich freu mich so so so. 

Ich hab mich zuletzt auf meinen ersten Versuch so gefreut, weil ich da noch so optimistisch gewesen bin in allem. Nach unseren ganzen Niederlagen und dem Wirrwarr, welches jetzt noch in der Klinik alles war hatte ich irgendwie meine Hoffnung und meine Freude auf einen neuen Versuch verloren. 

Jetzt ist sie wieder da, die gute alte Hoffnung! Ich fühle mich prima und freu mich auf unseren Start. Ich bin so glücklich, dass ich bei meinem "alten" Dok einen Termin bekommen habe - also ich finde das sind gute Voraussetzungen, da kann ja fast nix mehr schief gehen. Alle Zeichen auf positiv ;)



Dienstag, 26. November 2013

Wahlwiederholung

Meine Kinderwunschklinik ist so so schlecht zu erreichen...
Uiuiui ich bin jetzt schon auf Kohlen.
Ich habe heute etwa 28mal die Wahlwiederholungstaste gedrückt. Entweder ist dauerbesetzt oder aber das blöde Freizeichen kommt endlich und - es geht niemand mehr dran.
Nach ca. 1 Minute drück ich die Wahlwiederholung und na klar, es ist besetzt.
Um ca. 1 Minute nach 12 geht dann aber auch schon der Anrufbeantworter dran: Wir sind ab 13 Uhr wieder für sie erreichbar.

Während draußen leise der Schnee rieselt ist die Stimmung hier am Laptop brodelnd. Aber ich hab heute auch eine gute Nachricht, ich hab Weihnachtsstimmung und werde morgen die Wohnung dekorieren. Mit meinen vielen kunterbunten Kugeln, mein Mann ist allerdings der Meinung normale Deko tuts auch, man muss ja nicht gleich übertreiben ;) ich schau mal wie sich´s machen lässt. So jetzt greif ich aber noch schnell einmal zum Hörer: na was? - richtig es geht keiner dran, auch nach 2 Minuten klingeln lassen nicht.

Ich werde dann mal morgen weitertelefonieren, allerdings nachmittags, denn ich habe Frühschicht. Wahrscheinlich ist dann keiner mehr da bis ich nach Hause komme. Wenn es nämlich weiter so schneit, dann brauch ich für meinen Heimweg vielleicht etwas länger ;)





Ja, ich habs grad eben nochmal probiert...niemand da. Gott sei Dank ist es kein Notfall, ich würde sonst durchdrehen...es ist nicht immer so, dass man dort niemanden erreicht, aber oft. Wenn ich was dringendes habe ruf ich natürlich minütlich an, das erhöht natürlich die Chance, dass ich irgendwann auch mal nach einer Stunde jemanden erreiche ;)

Nun gut, für heute hat sich´s, morgen klappts, und ich werde einen Termin haben, der uns einen Schritt weiter bringt. 


Donnerstag, 21. November 2013

Liebe ist...

Und weil der letzte Post mal wieder so trübe war...kommt heute für mich ein ganz schöner und positiver, denn der Mann an meiner Seite ist mein persönlicher Hauptgewinn ♥ 

Liebe ist für mich, wenn...

1. er für mich kocht.

2. er sich Gedanken macht und plötzlich mit einem Katzenbaby auf dem Sofa sitzt, nur damit das schwarz-weiße Elend nicht so allein ist.  

3. er mir gegen all meine Beschwerden, egal was es auch ist, eine Wärmflasche anbietet.

4. er sich, obwohl ihm nach seinem Motorradunfall die linke Schulter weh tut, im Bett auf links dreht und sich hinter mich kuschelt und mich nicht los lässt.

5. er mit mir shoppen geht. Und zwar den ganzen Tag. Und dann noch Kino hintendran hängen würde.

6. er freiwillig frägt, ob wir zu Ikea gehen sollen.

7. er mir Seelen aus dem Thermomix macht.

8. er mit mir ohne meckern Verwandtschaftsbesuche macht.

9. er meinen Blog liest.

10. er sich stundenlang unsere Familienprobleme anhört.

11. er mit mir Message in a Bottle anschaut.

12. er den Badspiegel putzt.

13. er stillschweigend Platz macht für ein weiteres Paar Schuhe, dass sich da plötzlich einreiht.

14. er nicht meckert, weil schon wieder ein Paket von H&M vor der Tür steht.

15. er mit mir Sex and the City zum 523mal ankuckt.

16. er mich auch mit kurzen Haaren toll findet, obwohl im lange besser gefallen.

17. er mich unseren Kater unendlich lieben lässt und zukuckt, wie ich ihn verwöhne wie ein kleines Kind. 

18. er mir schon im Oktober die Winterreifen wechselt, nur weil eine kleine Schneeflocke vom Himmel gerieselt kam und ich in Panik verfallen bin.

19. er nie lange mit mir streitet.

20. er nie wirklich lange auf mich sauer ist.

21. er nochmal zurückkommt, nur um mir tschüss zu sagen.

22. er jeden Abend zum Essen eine Kerze anzündet.

23. er im Urlaub in einer kleinen Kirche mitten auf dem Berg eine Kerze für uns anzünden will. (er ist ausgetreten...)




24. er im Urlaub Katzenfutter kauft, damit ich die kleine süße Streunerkatze füttern kann, die doch so Hunger hat.

25. er die Decke auf dem Sofa hochhebt, damit ich wenn ich nach dem Arbeiten spät heimkomme schnell drunterkriechen kann.

26. er über vieles hinwegsieht und auch vergessen kann.

27. er mir eine Tiramisutorte backt.

28. er mitten in der Nacht 80km fahren würde um mich zu holen, nur damit ich auf der Party was trinken kann.

29. er mich trotzdem in allem unterstützt was mir wichtig ist.

30. er zur Hochzeit einen Anzug trägt, obwohl er in Jeans heiraten wollte ;)

31. er mich immer frägt, ob er mit in die Klinik soll, auch wenn es nur ein Ultraschall ist.

32. er für mich den schlimmen Anruf übernimmt, um zu fragen was der Bluttest ergeben hat.

33. er sogar mit zum Tierarzt geht um die Katze in der Box zu halten, die sich wortwörtlich vor Angst immer in die Hosen scheißt. Er hat ihn hinterher auch schon gebadet...damit er mich nicht zerkratzt...




   


Mittwoch, 20. November 2013

Gedankenkarusell

Wieder mal so unsicher...

was mein Leben, meine Beziehung einfach alles angeht. In einem meiner Posts hab ich geschrieben, dass ich mir wünsche, dass mein Mann zu mir sagt, dass wir beide mehr als genug sind.

Ich wünschte mir so sehr, dass er es öfter zu mir sagt. So oft, dass ich es auch glauben kann. Dass wir beide alles für einander sind, für den Rest unseres Lebens - für immer.

Ich weiß, Männer können und wollen sich vielleicht nicht so ausdrücken, wie wir es gern hätten, aber ein Versuch wäre es wert finde ich. Nur um mir ein bisschen Sicherheit zu geben. Sicherheit, dass sich jeder noch so steinige Weg für mich und für uns lohnt.

Nicht dass ihr das falsch versteht, ich bin mir 1000% sicher was die Entscheidung für meinen Mann angeht. Auch bin ich mir sicher, dass uns viele Dinge einfallen werden, sollte es mit Plan A nicht klappen. Es ist nur so, dass ich es ab und zu gern hören möchte. Ich bin es immer nur, die redet und redet, die  Wünsche, Hoffnungen und Träume aufzählt, ich mach mein Herz auf und sage, was mir Probleme bereitet und was mich unsicher macht.

Er hört sich alles an - aber er sagt so wenig dazu. Auch nicht mehr, wenn ich sage, ich wünsch es mir so sehr von dir...das macht mich traurig und  wieder mal - unsicher. So schwer kann das doch nicht sein, denk ich mir und dann sitzt da wieder dieses Gefühl, dass sich dann aus der hintersten Ecke meldet uns sagt: Naja, vielleicht empfindet er das ja nicht so, denn wenn, dann würde und könnte er es ja sagen...

Natürlich ist es ja aber so, er würde wohl kaum mit mir diesen Weg gehen, wenn er auch nur ein bisschen daran zweifeln würde. Aber - wieso nur kann er es nicht einfach sagen... 

Kennt ihr das auch?? Wenn man sich manchmal so unsicher und hilflos fühlt?

Es ist nur so, ich möchte mich nicht allzu weit von dem Bild entfernen, in das sich mein Mann verliebt hat. Ein Stück weit ist das ja normal, aber ich wollte mir immer ein bisschen von dem bewahren, was ich mal war...lockerer, freier, in manchen Dingen nicht so kompliziert...das alles macht mich nervös, weil wir versuchen alles zu erreichen und am Ende vielleicht mit leeren Händen dastehen.

Ich frage mich manchmal, ob mich die Geschichte hier so unsicher macht oder ob ich es schon immer war...ich behaupte ich war es schon immer, aber sich Kinder wünschen macht alles irgendwie noch komplizierter und schwerer. Es verändert so viel in einer Beziehung, man weiß das, aber wenn es dann so ist, verzweifelt man manchmal an seinen Gedanken. Als hätte man mit dem Thema nicht schon genug zu tun, nein, man denkt und denkt und denkt und denkt. Stellt alles in Frage, macht sich alles nur noch schwerer. 

Vielleicht brauchen Männer aber manchmal auch nicht viele Worte... es ist ja tatsächlich so, dass wir es spüren, dass der Mann unserer Träume uns liebt, weil er alles für uns gibt, weil er da ist, wenn es wirklich brennt und weil er uns bei der Hand nimmt und Seite an Seite durch den Sturm geht. Zwar schweigend, aber er ist da...

Ich hätte trotzdem manchmal gern so einen Knopf: Klack und Gedankenkarusell aus. 



Freitag, 15. November 2013

Nun geht es doch schon bald los

Das Novemberbaby meiner Freundin ist da :) 

Coole Mama, tolles Baby, ein kleiner Junge, der von nun an die Welt auf den Kopf stellt...so zucker!!

Ähm, wir starten im Januar... Versuch Nummer 5 - Kryo Nummer 3 ♥

                   2014 wird es was!

Donnerstag, 14. November 2013

Ich fühle mich heute so - alt irgendwie

Wieder einmal steht die große Reise im Raum. Jetzt wo wir den Urlaub planen müssen für nächstes Jahr. Leider muss ich immer schon im November planen, er steht dann für´s ganze nächste Jahr fest. Blöd, weil man so unflexibel ist. Aber so ist das eben. 
Jedenfalls würden wir immer noch gern nach Neuseeland reisen.

Erst reisen, dann die Krümel holen? Erst Krümel holen, dann vielleicht gar nicht reisen?? Krümel holen, und reisen? 

Flugzeit 25 Stunden - auweia.

Das ist ganz schön lange. Zwischenstopp hin oder her, ich finde das macht es auch nicht unbedingt besser. Bisher waren unsere Reisen alle nicht sooooo weit weg. Maximal 4 Stunden Flug, oder meistens mit dem Auto oder Motorrad, da ist man ja schnell wieder zu Hause wenn man möchte oder muss. Bei 25 Stunden ein Weg wird mir allerdings etwas mulmig. Ich bin schon ein Angsthase - echt. Wieso nicht einfach mal was wagen? Es soll sich sehr lohnen...die Fotos die ich bisher von einem Freund von uns gesehen habe sind  der Hammer!

Ich will mich zur Zeit gern darauf ausruhen, in dem ich sage, wir haben uns jetzt schon so viel getraut, wir haben so viel hingekriegt (naja außer schwanger werden halt), und jetzt hätte ich gern einfach ein bisschen Ruhe. Allerdings bin ich noch nicht mal halb so alt wie ich werden will, und möchte mich jetzt schon in den Schaukelstuhl setzten wie ne Oma und möchte mein Kätzchen im Schoß haben und vor mich hintüddeln. Ein bisschen früh oder? Och ich fühl mich manchmal aber so...alt, tüddelig, lustlos und echt faul...vielleicht kann man es aber auch auf´s Wetter schieben??  ☺ Immerhin haben wir heute Schneeregen...

Ja, aber jetzt haben wir schon so lange Pause, jetzt muss es irgendwie weitergehen. Jetzt glaub ich ist es zeit für einen weiteren Schritt in Richtung Baby.

Bis jetzt fehlte mir immer so der Kick, oder jemanden der mich in den Hintern tritt und sagt: jetzt aber! Komm in die Pötte, ab in die Klinik, lass dir ein Baby machen und wenn das nicht geht, dann steig in den Flieger und flieg 5 Wochen weg!

Um zur Planung zurück zu kehren: ich müsste es jetzt also wissen, wann wir den nächsten Versuch starten. Ich muss ja im Fall Neuseeland, 5 Wochen am Stück nehmen und zwar im April dachten wir. Und da wir uns ja beide so schnell entscheiden können *mitdenaugenroll* haben wir 6 Wochen übers Jahr verteilt eingetragen, nach Neuseeland können wir ja immer noch 2015...so ist es jetzt und ich bin mit der Entscheidung trotzdem zufrieden, so können wir uns jetzt ohne Streß überlegen wann und wie es weiter geht. 



Freitag, 8. November 2013

Freundschaften

Für drei wichtige Frauen in meinem Leben:

Ich möchte euch Danke sagen, für eure Freundschaft, eure Geduld und eure Leidenschaft, mit der ihr mit mir geht. 

Liebe S., wenn ich dich auch viel zu selten sehe, weiß ich doch, du bist in Gedanken bei mir. Ich danke dir, wie du trotz deiner eigenen Situation versuchst mich zu verstehen. Mit tut es so leid, dass ich nicht öfter bei dir sein kann und dich auch mal unterstützen kann. Trotzdem ist es schön, zu wissen, dass wir immer an einander denken. Das gibt ganz schön Kraft, ich hoffe dir genauso wie mir! Ich drück dich jedes Mal, wenn ich an dich denke.

Meine liebe P., ohne dich wär ich schon lang weg...von der Arbeit mein ich ;) Danke, dass du mit mir durch hältst, dass du dir die gleichen Geschichten und Gedankenspiele immer wieder und wieder anhörst und danke für deine ehrliche Art damit umzugehen. Deine Geduld mit mir ist echt bewundernswert...deine Hoffnung die du für mich ausstrahlst scheint nie aufzuhören. Und danke für die vielen Kerzen, die ihr für uns habt brennen lassen, es berührt mich jedesmal wenn ich daran denke. 


So, liebe M., Du warst am Anfang glaub ich eher skeptisch was das alles anging, und jetzt...ich danke dir für deine immer neue Hoffnung, die du mir gibst. Für die langen Telefonate und auch dir danke ich, dass du meine Tränen so liebevoll trocknest. Du machst uns zweifelsohne das leckerste Essen, das unsere Seelen wieder aufbaut und hast meinen Mann wirklich wirklich gern. Dafür, dass du uns nimmst wie wir sind dank ich dir von Herzen.

Ich hab euch alle drei so lieb, weil ihr nie aufgehört habt an den Erfolg zu glauben, aber weil ich auch weiß, ihr geht mit mir egal wie alles aus geht. Danke, dass ihr mir verzeiht, wenn ich viel zu selten frage, wie es euch eigentlich geht. Ihr bedeutet mir so viel und ich wünsche mir von Herzen, dass wir uns alle noch lange begleiten dürfen. Und bitte vergesst nicht, ich möchte euren Weg mitgehen, so wie ihr meinen. Egal wie tief es runter geht. Gemeinsam klettern wir wieder nach oben! 

            Schön, dass es euch in meinem Leben gibt!

Mittwoch, 6. November 2013

Genug?

Angeregt durch einige Posts, durch Dinge die gerade um mich herum passieren, Leute die viel zu früh sterben durch schwere Unfälle, Krankheit ect., schreib ich heute, was mich immer wieder mal nicht los lässt. In den düsteren Monaten vielleicht mehr, als sonst...
Im Fall, dass wir es doch nicht schaffen unsere kleine Familie zu haben... was, wenn wir dann irgendwann alles gemacht haben was wir immer wollten. Bleibt da nicht eine kleine stille Ecke in unserer Beziehung übrig? Eine über die wir vielleicht nicht mehr reden wollen, weil wir den größten Teil unserer Beziehung schon so viele Worte darüber verloren haben...
Werden wir irgendwann im Alter von uns gelangweilt sein? Oder haben wir beide tatsächlich das Glück ein zufriedenes Paar zu sein? Zufrieden mit uns selbst, miteinander und mit der Situation, wenn es mal ruhiger um uns wird...?

Mulmig wird mir bei dem Gedanken, dass wir irgendwann mal alleine zurückbleiben. Aus meinem Beruf weiß ich, wie traurig sich Paare anschauen, wenn es einem von beiden schlecht geht, wenn es so ist, dass einer von beiden den Weg alleine zu Ende gehen muss. Auf einmal ist die ganze Stütze weg, alles was wichtig ist wird einem genommen, der, der dein Leben lebenswert gemacht hat...und übrig bleibst nur Du. Und wenn du selber gehen musst, wird sich irgendwann vielleicht noch nicht mal jemand an dich erinnern, weil keiner mehr da ist...:(


Buh, das hört sich alles düster und schrecklich an - und bestimmt sieht man es zu gegebener Zeit anders. Immerhin in 50 Jahren (ich geh jetzt einfach davon aus, dass wir noch so lange zeit haben) haben wir noch mehr hoffentlich schöne Erinnerungen, die unser Herz füllen und von denen man dann zehren kann. Und so lange die düsteren Gedanken sich immer wieder verziehen geht's noch ;) Naja es ist halt eben was, das zu unserem Thema dazu gehört - leider.

Und jetzt frag ich gleich meinen Mann:

  Bist du dir sicher...? Wir werden immer zur zu zweit sein,                           sind wir genug?

Und er wird hoffentlich wie Mr. Big antworten:

              Kleines, wir sind mehr als genug!



Montag, 4. November 2013

Absturz

Heute bin ich echt abgestürzt. Gott sei Dank erst zuhause. Eine Kollegin von mir hat am Freitag ihr Baby bekommen. Für mich das erste "reale" künstlich befruchtete Baby. Dessen Bild ich schon auf dem Heimweg immerzu anstarren musste, weil ich es einfach unfassbar finde, dass am Ende so einer Reise doch mal tatsächlich ein Baby dabei raus kommt.

Ich hatte mich vor einiger Zeit mit eben selbiger Kollegin getroffen, einfach um uns auszutauschen. Sie hat mir von ihrem Weg erzählt von der vielen Angst um das Baby, welches mittels ICSI letztendlich entstanden ist. Es war ihr erster Versuch. Es hat gleich geklappt. Und jetzt ist er da, der kleine Zwerg. 

Als ich das Bild so betrachtete, konnte ich gar nichts machen, ich musste immer wieder Tränchen verdrücken. Den ganzen scheiß Heimweg lang. Es tat so fest weh, dass ich gar nicht wusste wohin mit all dem Schmerz der in dem Moment in meinem Herzen saß.

Gut, dass mein Mann in der gleichen Schicht gearbeitet hat wie ich, so konnte er mich wenigstens einfach nur festhalten. Es ist seelische Grausamkeit, wenn man fühlt, dass man es nicht mehr unter Kontrolle hat. Ich weine, weil ich so eine große Enttäuschung in mir spüre, weil ich spüre wie ich es nicht glauben kann, dass sie beim allerersten Versuch gleich so ein großes Wunder erfahren durfte. Ich weine, weil ich bemerke, wie schwierig das alles noch werden wird. Und weil ich merke, dass ich es ihr von Herzen gönne, aber doch auch nur einmal einen einzigen Glückstreffer haben möchte. Ich weine darüber, weil ich merke, wie ein fieses Gefühl in mir hochkriecht und wie ich versuche dagegen anzukämpfen und verliere. Im Moment zumindest gerade. 

Wir haben miteinander geredet und es macht mich so traurig, dass er eigentlich keine Hoffnung mehr hat. Er glaubt nicht mehr daran, dass es funktioniert. Ich hab ihm gesagt, dass er den drei Krümelchen doch wenigstens noch ne Chance geben muss. Er tut es - mir zu liebe. So wie er so viel für mich tut, wofür ich so unendlich dankbar bin. Es tut mir unglaublich weh, dass wir irgendwie kurz vor dem Ende in dieser Geschichte stehen. 

Ich weiß, dass er mich in allem unterstützt, ich weiß auch, dass er mit mir weitergehen würde, wenn ich es wollen würde. Vielleicht hat er irgendwann wieder Hoffnung. Vielleicht wenn wir ein wenig Abstand haben, wenn wir wieder neue Kraft gesammelt haben...Nur wie weit will ich noch gehen? Auf der einen Seite dieser riesige Wunsch - unsere eigene Familie. Auf der anderen Seite der Wunsch, nicht an diesem einen Wunsch kaputt zu gehen. Ich steh kurz vor einer Kreuzung und weiß einfach den Weg nicht recht. Eine Straße geh ich noch weiter aber dann? Ich hoffe, dass es an der Kreuzung Wegweiser für mich gibt, welche die ich auch lesen kann. Und dass ich dann die richtige Richtung einschlage, die für uns beide richtige Richtung. 

Montag, 28. Oktober 2013

Erdbeerwoche

So. Jetzt hatte ich nun schon das zweite Mal seit der langen Zeit ohne Blutung meine Tage. Ok sie ließen diesmal etwas auf sich warten, nämlich anstatt 29 Tage waren es diesmal eben 36. Was solls. PCO hin oder her, jedenfalls sind sie gekommen.

Was die Verspätung angeht: klar hab ich einen Test gemacht. Und ja klar war er negativ, wie die einhundertdreißig Mal zuvor halt auch. Hätt ja sein können...fies war nur, als ich den Test gemacht hab, bekam ich ungefähr 2 Stunden später meine Tage. Ja Tante Rosa ist eben ne blöde Kuh. Hätt ich mir ja glatt die Kohle sparen können. Gut jetzt nach dem ich 130mal ca. 5 Euro für einen Test ausgab, habe ich jetzt die günstigere Variante zuhause. Teststreifen von Amazon, für 5 Euro mit Versand ;)

Mein Mann hat nur den Kopf geschüttelt als die mit der Post kamen...du weißt schon, dass du die nicht brauchst oder? hat er gesagt :( manchmal ist er so furchtbar realistisch...:(((
AAAAAAber schließlich kommt noch eine Warteschleife auf uns zu...ich hab manchmal wieder Hoffnung und es ist immer gut, welche zuhause zu haben. Wenn sonst noch jemand frag warum: Darum!



Donnerstag, 24. Oktober 2013

Wünsch dir was

Wünsch Dir was! Sag nicht: ich brauch ja nichts. Sag nicht : ich krieg es ja doch nicht!
Bau ruhig Luftschlösser und träume davon, dass sie wahr werden.... Auch Wünschen, Hoffen und Träumen machen das Leben reich!


Also dann mal los:

ich wünsch mir so, dass wir endlich unsere eigene kleine Familie haben. Ich wünsch mir von Herzen, dass sich unser Weg endlich mal lohnt. Ich hoffe, dass wir egal wo dieser Weg endet, weiterhin so glücklich miteinander sind, wie wir es jetzt sind. Hoffentlich liegen uns nicht noch weitere so große Steine im Weg, beziehungsweise hoffe ich, dass wir auch dann einen Weg finden über die Steine zu klettern, so wie wir es jetzt schon machen. Ich finde wir machen das ganz gut.  Hoffentlich haben wir noch viel Zeit zusammen und werden beide ganz schrecklich alt miteinander.

Ich wünsche jedem, dass er seine große Liebe findet. Immer hatte ich gehofft, dass es ihn irgendwo da draußen gibt. Ich hab zwar geträumt, dass dann, wenn ich ihn gefunden hab alles ganz leicht ist, wir natürlich NUR aus Liebe heiraten und nicht um uns Kosten zu sparen ;) und mindestens zwei oder drei Kinder haben. Hm leicht ist anders, aber trotzdem hab ich dieses Gefühl, dass alles richtig ist.

Ich träume manchmal davon, wie es wäre das Kinderzimmer einzurichten, wie es sich so anfühlt, der kleine Wurm in unserem Arm, wie ich mich bei Matschwetter mit dem Zwerg an der Hand in Richtung Kindergarten schleppe, weil ausschlafen hat sich dann wahrscheinlich für den Rest meines Lebens erledigt...Dann, wenn ich wieder in der Realität lande, hab ich plötzlich soviel Zeit. So viel Raum den es zu füllen bedarf und irgendwie auch so viel Stille...die Gott sei dank durch das Mitteilungsbedürfnis unserer Miezen schnell wieder lebendig gemacht wird.

Aber was soll´s, vielleicht ist ja der Platz für was gut. Man weiß ja nie was noch so kommt, was einem über den Weg läuft und wohin es einen verschlägt. Was mit dem kleinen hübschen Raum zwischen unserem Schlafzimmer und Wohnzimmer passiert...wenn schon kein Kinderzimmer dann vielleicht ein Hobbykünstlerarbeitsraum? Oder ein Klamottenzimmer für mich? Vielleicht doch die Reise nach Neuseeland, die wir schon so lange schieben, weil wir ja nie wussten ob wir zu der Zeit evtl. gerade in Behandlung sind bzw. uns das Geld lieber für ein Baby sparen.

Es kommt so wie es soll, ich möchte auch gar nicht tauschen. Ein Leben führen wo alles am Schnürchen läuft, das kann ja mal jeder ;)
Und in der Zwischenzeit hör ich einfach nicht auf mit Wünschen, Hoffen und Träumen. Und es ist tatsächlich so, manche Hoffnung und mancher Wunsch hat sich tatsächlich schon erfüllt und mich reicher gemacht.



Dienstag, 22. Oktober 2013

Let it flow


Aus dem Fußreflexzonenmassagetermin ist kurzerhand eine Kinesiologiebehandlungssitzung (oder wie nennt man das genau?) geworden. 

Ich bin jetzt um eine Erfahrung reicher und auf jeden Fall froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe. So fühle ich mich nicht untätig herumsitzend. Ich soll nicht großartig über das was dort passiert ist nachdenken sagt sie, die Frau die das gemacht hat, sondern einfach alles fließen lassen. Das mach ich jetzt. Ich lass es einfach fließen und freu mich schon auf den nächsten Termin, sie hat es mir offen gelassen ob ich wieder komme. Ich hab mich dort sehr wohl und auch verstanden gefühlt.

Das war mein Plan, etwas, das mir guttut, mir vielleicht hilft, gegen meine Angst anzukommen und jemand der mich ernst nimmt und mir Mut und wieder ein bisschen Kraft gibt. Dass meine ganzen diffusen Wehwehchen bestimmt nicht nur körperlich sind, das wusste ich schon vorher, aber warum das vielleicht so ist, das hab ich heut erfahren.

Ich erhoffe mir, dass ich zur nächsten Kryo etwas entkrampfter gehen kann, dass ich dafür bereit bin und alles im Flow ist mit mir und in mir. Ob es funktioniert werden wir sehen, wenn nicht, dann hab ich es wenigstens versucht...aber zumindest heute hab ich ein gutes Gefühl und bin tatsächlich mit allem zufrieden :)

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Dr. med. Dr. rer. nat.

Ich und meine Befunde aus der Klinik.
Jetzt sitzen wir da der Umschlag und ich. Puh, ne ganz schön dicke Akte ist da in den vergangenen drei Jahren zusammengekommen.
Hm, wenn ich das alles so durchblättere, schon verrückt, was in der Zeit alles war. Auch blöd, all die Briefe durchzulesen, die der Gyn so bekommen hat. Blablabla ohne den gewünschten Erfolg, daraufhin blablabla beide leider ohne Erfolg. Leider.

Worte wie Asthenoteratozoospermie, Akrosomstörung, Androstendion und Dehydroepiandrosteron-Sulfat, gefolgt von einem Doktertitel Dr. med. Dr. rer. nat.  ...
Wissenstechnisch bestimmt ein Superstar, menschlich leider eher trocken, wie wahrscheinlich der Physikerdoktor, den er vielleicht noch zusätzlich hat.

Mein höchster ß-HCG war übrigens 4,4. Auch das liest sich ungemein ernüchternd. Genauso wie die restlichen HCG-Werte die als Abschluss auf die Protokolle gekritzelt sind: Allesamt <0,1. Autsch.

Was mach ich jetzt mit dem Schlamassel hier? Ich packs mal einfach wieder zusammen, in den dicken braunen Umschlag und leg ihn wohin, wo man die Tür zu machen kann. Solange bis ich mir sicher bin, wie mein Weg weitergeht.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Und wie geht´s jetzt weiter?

Am Wochenende hab ich erfahren, dass die neue Ärztin, die in meiner Kinderwunschklinik angefangen hat, bereits schon wieder geht. Nach grade mal zwei Monaten. Was sagt man dazu?

Die nächsten zwei Monate werden nicht gut laufen, sagte mir die Sekretärin heute am Telefon. Ich hab mir alle Befunde und Briefe kopieren lassen und warte jetzt, bis ich sie abholen kann. Ob es einen Nachfolger gibt? Die Antwort war alles andere als befriedigend, eher sogar mangelhaft, die Überlegung der Klinik war wohl schon, eventuell aufzuhören. Aber - anscheinend gibt es doch noch jemanden der Interesse hat anzufangen. Toll. Na dann...


Ich hab dort noch drei Krümel liegen... ich hab grad das Gefühl, als hätte ich sie ausgesetzt. An irgend ner Autobahn. Wie soll es denn jetzt weitergehen frag ich mich. Wenn es die nächsten zwei Monate hapert, brauch ich ja schon mal keinen Termin ausmachen. Prima, dann kann ich wenigstens an Silvester die Sektkorken knallen lassen. Und auch schon zu Weihnachten.

Der Arzt, der mir vor zwei Monaten nicht mal ins Gesicht geschaut hat als er mir sagte, dass meine Hormone verschoben sind und meine Eileiter jetzt plötzlich schwer nach PCO aussehen, ist gottlob über alle Berge, aber es besteht wohl die Möglichkeit, dass er übergangsweise wieder zurückkommt. Neee nee nee, bei aller Liebe, da wart ich lieber noch ein bisschen ab und lass es von meinem Gyn abklären. Der, der mir gesagt hat er fände meine Versuche halblebig. Tja, vielleicht sollte ich ernsthaft über einen Wechsel des Gynäkologen und der Klinik nachdenken. Aber alles, für das, dass wir es noch ein einziges Mal versuchen wollen? Mach ich mir hinterher Vorwürfe, wenn´s wieder nicht geklappt hat, weil ich ja noch nicht mal einen tollen Arzt hab? Mit Sicherheit läuft es in anderen Kliniken  schon mal von vorn herein besser ab, aber das ist ja auch keine Kunst. Aber die Sache an sich - mir Hormonpflaster verschreiben, Werte kontrollieren und letztendlich zurücksetzten - das werden sie doch wohl nochmal hinkriegen oder? Schließlich passt das Labor mit auf und die sind wirklich zauberhaft dort. Und einfühlsam. Und lieb.

Noch ist das Jahr noch nicht rum, wo wir Miete zahlen müssen für unseren Tiefkühlplatz. Ich hab also noch zeit...trotzdem wie ich es hasse immer nur zu warten und zu warten und nochmal zu warten. Aber was kann ich sonst großartig machen? Außer wechseln? Ich verweise an den vorigen Absatz dieses Posts. Ich verweise auch an den vorletzten Post, der beschreibt was ich für ne Angst und Aufregung in mir hab. Wenn ich mir vorstelle ich müsste (einfacher Weg) über ne Stunde (die nächsten Kliniken sind alle etwa so weit oder weiter entfernt)dort hinfahren - das ist für mich der absolute Horror. Respekt vor allen die das auf sich nehmen, weil sie nicht das Glück haben wie ich, etwa zwanzig Minuten entfernt von ihrer Klinik zu Leben. Wobei Glück nenn ich das ab heute auch nicht mehr, nachdem was da grad alles passiert. Da wär ich lieber von Anfang an woanders hingefahren...aber hätt und wenn und wäre und täte...bringt jetzt momentan auch nichts.

Die warten ja in einer anderen Klinik auch nicht und sagen herzlich Willkommen sie und ihre Kühlbox.
Oder wie ist das...?

Also wie es weitergeht? Ich habe keine Ahnung - noch nicht. Und das ist echt ein blödes Gefühl.

Montag, 14. Oktober 2013

Mein Leben ist schön!


Die Idee hierfür durfte ich aus einem anderen Blog mitnehmen. Und es stimmt - es gibt jeden Tag mindestens einen Moment, der toll ist ♥ Los geht´s...





Woche vom 07. bis 13. Oktober

Samstag, 12. Oktober 2013

Ob es anderen auch so geht?

Mal bin ich fest entschlossen, hab einen Plan im Kopf und anscheinend auch im Leben , alles läuft gut. Und auf einmal viele Zweifel. Ich kann mich nicht entschließen, schiebe alles vor mir her.

Ich wollte längst einen Termin ausmachen, für die Klinik. Damit mal was vorwärts geht. Damit ich weiß, was da jetzt mit meinen Eierstöcken geht. Damit ich nicht immer überlegen muss woher mein Bauchweh jetzt wohl wieder kommt. Mir ist klar, ich muss dahin, dann hätte ich die doofen Gedanken aus meinem Kopf weg und wir könnten mit neuer Hoffnung starten. Oder eben was gegen das Bauchweh unternehmen. Wenn es denn auch von den Eierstöcken kommt.

Seit dem letzten Mal, zuerst die Zweiwochenmegamonsterblutung, dann die 97 Tage fehlende Blutung und den ständigen Bauchschmerzen, hab ich irgendwie schiss. Mein Mann sagt nach wie vor, ich soll doch einfach noch ein bisschen warten. Warten, dass es mir besser geht und ich und mein Körper entspannter bin. Bin ich das jemals, wenn es um diese Thema geht?? ÄÄÄhm nö. Da hat bisher von der Bachblüte bis hin zur Craniosacraltherapie nix geholfen. Also letzteres vielleicht ein wenig. Zur allgemeinen Gelassenheit, ja.

Jetzt bin ich ja schon ein alter Hase im Kinderwunschgeschäft und dennoch hab ich jedes Mal aufs Neue diese Aufregung in mir. Ich weiß ich hab nen Termin und bis zu dem Tag hin ist auch alles gut. Aber wehe die Stunde naht, und sei es nur ein Gespräch...Hups noch 5 mal vorher zur Toilette gerannt. Hände am zittern, Stimme am zittern, meinem armen geduldigen Mann werden die Fingernägel in den Arm gekrallt, ich kann kaum stillsitzen und achja nochmal schnell aufs Klo. Ich krieg´s einfach nicht in den Griff. Auch wenn ich weiß, mir passiert nix schlimmes - ich kann einfach nicht aufhören aufgeregt zu sein. Das ist schlimm. Für mich und sämtliche Beteiligten. Ich geh dann nur noch mit Cola aus dem Haus zur Sicherheit für meinen Kreislauf und meinen Magen-Darm-Trakt, der ja jedes Mal völlig verrückt spielt. (Oh Gott wer will das alles lesen....)

Einige schreiben, dass sie mit der Zeit etwas ruhiger sind, weil man ja nun schon viel weiß, was auf einen zukommt. Bei mir ist das irgendwie nicht der Fall und ich suche verzweifelt nach einer Lösung für mich.

Deswegen - bis ich vielleicht ne Lösung hab - einmal das ganze noch und dann ist´s gut.

Ich bin im Allgemeinen recht schnell nervös, egal ob ich mich auf was doll freue oder was spannendes oder unangenehmes auf mich zukommt. Ich glaube das hab ich von meinem Papa. Spontan und ungeplant geht für uns gar nicht...
Den Streß, den ich mir selber mache wegen dieser Kinderwunschgeschichte sitzt mir fest im Nacken. Und das schlimme ist, ich weiß dass ICH mir SELBER die Zeit so schwer mache. Nicht die Tatsache an sich, nicht irgendwer, nicht die  Ärzte oder mein Umfeld, sondern ich bin´s, ich kann einfach nicht raus aus meiner Haut. Dass ich mich nicht zusammenreißen kann wie ein großes Mädchen :(, dass ich über Sachen jammern muss, wo andere milde drüber lächeln, das macht mich sooooooooooo wütend!

Die gute Nachricht ist, ich arbeite an mir...immerhin mach ich ab und an was dafür und jammer nich bloß noch ;) somit also los zur nächsten Entspannungsblockadenlösestreßabbautherpie, und ich probier auch mal (zum ersten Mal) Fußreflexzonenmassage aus. Ich bin schon ganz gespannt drauf, den Termin hab ich übernächste Woche. Der Gedanke daran stimmt mich dann doch wieder positiv :)



 






Dienstag, 8. Oktober 2013

Was für´s Herz


Am Samstag war ich auf einer Hochzeit und die Braut hat dieses Lied in der Kirche für ihren Zukünftigen gesungen.Ich fand den Text so schön, es hat mich berührt und ich find es toll, was für schöne Lieder es doch gibt. Ich kannte es jedenfalls noch nicht und musste schon ganz schön schlucken und ein, vielleicht auch zwei Tränchen verdrücken...
Damit ihr auch was von dem Text habt: Bitteschön.


Nimm mich in Arm und drücke mich fest an dich und lass mich nicht mehr los.
Ich tanke mich gerade an dir auf, weil es einfach so gut tut.
Ich hab dich gern, ich brauche dich, ja ich bin süchtig nach dir,
doch Garantie kann ich dir keine geben, dass es für immer so sein wird.

Ewige Liebe
das wünsche ich dir
ewige Liebe
das wünsche ich mir
ewige Liebe
nur für uns zwei
ewige Liebe
ich fühle mich bei dir daheim.

Sag nicht für immer und sag nicht nie, ich geb alles für dich auf.
Dein Blick hat in mein Herz eingeschlagen, du hast mich zum brennen gebracht
getroffen von diesem Stromstoss, der so gut tut,
würde ich alles machen, alles geben, alles für dich tun. Ich lass dich nicht mehr los.

Ewige Liebe...

Ich weiss, Liebe kommt und geht, wie eine Kerze schmilzt sie weg.
Ja, wie ein Lied hört sie einfach auf oder sie haut einfach ab.
Niemand sagt es sei leicht,
es ist ein einziges geben und nehmen, es gibt keinen Verlierer oder Gewinner in diesem Würfelspiel.

Ewige Liebe...

Eigentlich kommt die Band aus der Schweiz, sie hat es aber nicht in selbigem Dialekt gesungen...dafür auch mit Klavier und so... wer mal kucken will...hm das war echt schön...mal was anderes...:)




                                                                                                                         



Freitag, 4. Oktober 2013

Katzenkinder

Unsere Katzenkinder. Beides Kater. Beide toll. Ich hab oft drüber geschmunzelt - von wegen Ersatz für Kinder und so. Und was jetzt? Jetzt sitz ich da, ich und mein Mann und zwei Katzen...

Die beiden sind so wichtig für mich geworden...Wobei ich überzeugt davon bin, dass sie es noch genauso wären, wenn sonst was passiert.

Unseren ersten Kater haben wir damals aus dem Tierheim geholt, er war 5 Monate alt, keiner wollt ihn haben, weil er beim Atmen fiept und ziemlich Mundgeruch hatte. Als Baby hatte er den bösen Schnupfen, der irgendwie nicht behandelt wurde und nun hat er nur noch ein Drittel seiner Lunge belüftet. Der arme Kerl. Aber er kommt gut damit zurecht, er spielt und frisst wie wild, nur muss er halt schneller mal Pause machen - damit er sich wieder beruhigen kann. Wir hatten damals viele Termine beim Tierarzt, der kleine musste viele viele Tabletten schlucken, was er im Übrigen auch brav gemacht hat, und irgendwann hieß es, es wird wohl nicht besser werden. Gut, dachten wir, dann soll er bei uns einfach ein schönes Zuhause haben, wenn es noch ne Weile geht ist gut und ansonsten hatte er es auf seinem letzten Weg auf jeden Fall hier besser als im Tierheim.

Mittlerweile ist er 4 Jahre alt, immer wenn er schlechte Tage hat ist er ne richtige Schmusebacke und möchte am liebsten nicht mehr runter vom Arm. Also irgendwie mein Baby...wenn ich schlechte Tage hab, dann lässt er sich geduldig von mir beschmusen und obwohl er Wasser abgrundtief hasst, lässt er sich ins Fell weinen.

Er hat, nachdem er ja keine Draußenkatze ist, schnell einen Freund bekommen, und auch da hatten wir richtig Glück. Der Siamkater kam mit 3 Monaten zu uns und die beiden haben bereits am 2. Tag aus einer Schüssel gefressen. Abends wenn wir auf dem Sofa kuscheln, kuscheln die beiden sich Arm in Arm auf ihrem Sessel in den Schlaf ;)





Und jetzt wünsch mir, dass es den beiden noch sehr lang gut geht und wir alle zufrieden weiterkuscheln können auf unserer Couch.








 


Zufrieden macht mich das in der Tat und glücklich auch.

Aber man will ja immer ein bisschen mehr - noch vollkommener glücklich sein. Ohne dass was fehlt. Irgendwie fehlt noch was. Unser Sofa ist groß...Ja, komplett zufrieden sein mit dem was wir alles haben (und das ist ne Menge und wirklich wirklich alles toll) das müssen wir noch ein bisschen üben ;)













Montag, 30. September 2013

Kinder, Kinder, Kinder

Wenn ich so über die Mädels nachdenke, mit denen ich so gern meine Zeit verbringe, dann sind wir grade mal  noch zu zweit, die kinderlos am Tisch sitzen.

Die Kleinen sind so süß und man hört sich gern auch  die Geschichten dazu an. Bis zu einem gewissen Punkt. Nämlich  wenn´s um Krabbelguppen und Kinderlieder, gefolgt von Kinderbazaren und selbstgenähten Spucktüchern geht. Puuuuhhhh,  wie gesagt, noch bin ich nicht die einzige - ein Blick genügt und wir zwei noch verbliebenen gehen dann mal schnell vor die Tür ;) einmal tief durchatmen und ein bisschen kopfschütteln - und drüber lachen...

Gott sei Dank denk ich nicht allein so drüber, ich dachte schon ich bin ein bisschen überempfindlich geworden was das angeht. Ich gebe zu ich reiß mich nicht um die Unterhaltungen in denen es nur um Kinder geht...verständlicherweise. Ich möchte aber natürlich auch nicht komplett raus sein, weil ich eben ohne Kinder bin, ich möchte auch nicht, dass die ganze Welt darauf Rücksicht nimmt und verkrampft versucht das Thema Kinder vor mir nicht anzusprechen.  AAAAAAber - es sitzen drei von fünf Ladys am Tisch, die anfangen sich über Kinderlieder zu unterhalten oder bestenfalls noch die Melodien und supereinfallsreichen Texte von sich geben (mit Gestik versteht sich) - waaaaaaaaaaaahhhh das geht zu weit...:) Halloooo??? Ihr wart mal eine von uns! Klopfklopf noch jemand von Früher zuhause??

Meine Freundin sieht das genauso. Noch ;)

Nein im Ernst vielleicht wird man ja so....man kann sich das wahrscheinlich einfach nicht vorstellen, als Nichtmama. Werd ich am Ende noch viel viel schlimmer weil, ich von gar nichts anderem mehr reden kann als von meinem Wunschkind?? Also wenn es dann mal da sein sollte? Wird das verkotzte Spucktuch und das Thermomixbreirezeptbuch zu meinem Lieblingsthema werden? Oh oh...

Aber ich hab sie alle lieb und sie sind  tolle Mama´s und eine davon wird´s erst noch, nämlich im November und ich freu mich voll mit ihr. Und ich bin so froh, dass ich das kann! Ich hab zwar vor dem Moment ein bisschen Angst, wo ich den kleinen mal auf dem Arm hab - aber das wird schon...heulen darf man ja - es ist ja auch vor Freude, weil sie es so toll macht, auch mir gegenüber und weil es so ein Wunder ist!