Sonntag, 17. Dezember 2017

Glücksmomente der Woche #50

Katerschmusiger Montagvormittag bevor es zur Arbeit geht, sowas nehme ich immer mit in den Tag und freu mich daran bis ich abends wieder heim komme ♥ Diese Woche habe ich ein spontanes Familiendate, drei meiner Geschwister haben sich spontan Zeit genommen um sie mit mir zu verbringen → Glück. Ich bin auf einem Adventskaffee bei Frau Glitzerbunt eingeladen und darf wieder das neue Katzenbaby bekuscheln. Ich habe arbeitstechnisch ein echt unglaublich ruhiges Wochenende und am Sonntag Abend kocht mein Lieblingsmann für mich, somit hat das Wochenende einen perfekten Abschluss ♥

Sonntag, 10. Dezember 2017

Glücksmomente der Woche #49

Der Lieblingsmann und ich verbringen am Montag einen tollen gemeinsamen Tag ♥ Am Dienstag ist hier Backtag, ich mag backen zwar nicht so gerne, aber ich liebe den Duft, der dann durchs Haus zieht und vor allem liebe ich es, vom warmen Backblech zu naschen ;) 
Die restliche Woche verbringe ich in freudiger Vorbereitung auf ein Wochenenddate. Außerdem finde ich noch diverse tolle glücksgefühlauslösende Kleinigkeiten beim Einkaufen. Am Samstag dann endlich der Ausflug in die Schweiz - cool wie man die Zeit (die dann immer irgendwie so schnell vorbei geht...) so intensiv genießen kann, dass es echt noch ein paar Tage reicht ♥ Der Sonntag wird dann bei ekligem Sauwetter drinnen verbracht mit viel Katerkuschelei und Naschzeug! 

Bei all den kleinen Glücksmomenten ist ein Moment plötzlich wieder da. Ein Moment gegen den du dich nicht wehren kannst. Wenn du mit dem Lieblingsmann abends am Fenster stehst, vor der kleinen Sternenkerze am World wide candle lighting Day und dir einfach die Tränen über die Wangen kullern...trotzdem ist es seine Hand die ich dabei halte...und das wiederum ist mein Glück. Nicht mit diesem Moment und dieser Situation allein zu sein ♥

Sonntag, 3. Dezember 2017

Glücksmomente der Woche #48

Am Montagnachmittag ein Mädelsdate haben mit der Lieblingsschwester und der Lieblingsnichte → GLÜCK.
Auf dem halben Weg zur Spätschicht feststellen, dass man vermutlich schon seit Fahrtbeginn am Lächeln ist, weil im Kopf so tolle Gedanken sind :) 
Die ersten Päckchen meines Adventskalenders öffnen ♥
Der Mann an der Kasse im Supermarkt erkennt meine Not (spät dran auf dem Weg zur Arbeit) und winkt mich obwohl seine Kasse bereits geschlossen hat noch zu sich rüber, darüber hab ich mich arg gefreut.
Sonntag Abend vom Lieblingsmann bekocht werden → Glück ♥

Dienstag, 28. November 2017

Glücksmomente der Woche #47

Am Montag ist Katzenbabybesuchtag ♥ ich bin direkt verliebt. Sehr sogar. So fängt die Woche für mich gut an. Fundstück der Woche: Einhornsocken. Sorry. Kann nicht anders :) Dass meine Arbeitswoche nur bis Mittwoch geht (nein nein keine Sorge es ist Tag 10) macht mich glücklich, weil frei haben einfach manchmal so gut tut. Dem kleinen Kater beim Sonnen zuschauen → Glücksmoment. Ein Paket überrascht mich und ich könnte platzen vor Vorfreude...ich darf nämlich erst am 1. Dezember mit öffnen anfangen ♥♥♥

Sonntag, 19. November 2017

Glücksmomente der Woche #46

Im neuen Schreibwaren- & Geschenkeladen des Dorfes gestöbert und natürlich auf was gefunden - ich sag nur Kartensucht...
Ein heiß ersehntes Päckchen kommt :) Für die Katzenkinder was tolles bestellt und voller Vorfreude sein, wenn dieses Paket dann bei uns ankommt. Den Samstag und Sonntagnachmittag faul auf dem Sofa verbringen...voller Vorfreude auf ein Katzenbaby, das ich morgen besuchen darf. 

Sonntag, 12. November 2017

Noch mehr Dankbarkeit...

Dankbarkeit. Ein so großes Thema für mich. Ich bin tatsächlich dankbar für mein Leben, dafür, dass sich vieles doch zum "Guten" entwickelt hat. Tatsächlich schätze ich mich glücklich darüber, dass es sich für mich ganz in echt die meiste Zeit auch so anfühlt. Dass ich mir das nicht einreden muss, es IST tatsächlich einfach so.  

Ich habe 6 Jahre lang fürchterlich gehadert mit mir, mit der Welt, mit den Kinderwunschärzten, mit der Situation, mit allem was sich mir in den Weg gestellt hat. Vor allem aber mit dem Verlust des Wünschepunkts. Eine Szenario, dass für mich so unvorstellbar und auch gleichzeitig so unaushaltbar war. Es konnte und es DURFTE nicht sein, was da passiert ist. Der Meinung bin ich übrigens immer noch. Es ist nicht so, dass ich sagen könnte - dieser Verlust hat mich dankbar gemacht. Nein. Definitiv nicht. Aber er hat mir bewusst gemacht, dass alles vergänglich ist. All die schönen Momente, all das Glück, alles kann von einer Minute auf die andere zerplatzen wie eine Seifenblase. Man muss das Leben mit all seinen guten Momenten wirklich gut fest halten. 

Dankbarkeit, Glück...Glück besteht oft darin, sich zu ertappen wie man lächeln muss, wenn man in das Gesicht des Lieblingsmenschen blickt, wenn er nach der Arbeit abends auf dem Sofa auf dich wartet. Glück ist es, das Lieblingseis auf der Zunge zergehen zu lassen und den Geschmack dabei mit allen Sinnen auskosten. Und wenn du DAS fühlst, dann macht sich ein so wohliges Gefühl breit. Welches ich für mich als Dankbarkeit empfinde. Dankbarkeit darüber, dass ich Glück fühlen kann.
Und ich denke dieses Gefühl kann man wieder lernen. Wenn man niedergeschlagen ist, wenn man traurig ist, weil man denkt, das Glück hat einen vergessen und eiskalt im Regen stehen gelassen, dann geht genau das alles verloren. Es ist einfach weg. Die Lieblingseiscreme schmeckt normal, der Lieblingsmensch kuckt jeden Abend gleich und lächeln...was ist das überhaupt und wozu. Genau so fühlt es sich doch manchmal an. Das Leben trottet vor sich hin und man fragt sich bereits morgens beim Aufstehen, was das alles überhaupt soll. Wieso die Welt da draußen weiter glitzert, lacht und sich vermutlich heimlich über dich lustig macht, während du einfach nicht aus deiner Haut kannst. Ein doofes Gefühl. Eines, das man sicher auf Dauer nicht so lassen kann. Zum Beispiel bin ich für mich wirklich dankbar, dass ich es geschafft hab mich wieder hoch zu hangeln. Ich bin dankbar für Menschen die mir dabei geholfen haben und immer positiv auf mich eingewirkt haben. Man muss sich ein Stück weit darauf einlassen, die Hand zu ergreifen, die einem verspricht dich eine Weile fest zu halten. Das kann die Hand einer Freundin sein, die Hand des Lieblingsmenschen, die Hand eines Fremden. Zugreifen müssen wir selber. Und das ist schwer, weil man sich dann aufrappeln muss. Weil ein bisschen bequem ist es unten in der Höhle ja schon...man richtet sich´s gemütlich ein, warm und kuschelig und vor allem so, dass man die Komfortzone nicht verlassen muss. Tee, Wärmflasche, Tempos, Schokolade....alles in Reichweite. Ganz ehrlich ich denke das ist auch wichtig. Zumindest über eine gewisse Zeit. Traurigsein ist wichtig und gehört dazu. Weil es einfach traurig IST "übrig" zu bleiben. Weil es traurig IST all seine Vorstellungen, seine Hoffnung über Bord zu werfen. Weil es traurig IST all den anderen dabei zu zusehen, wie sie ihre Kinder aufziehen, wie das Leben für sie eine rasante Änderung annimmt und du einfach auf der Stelle sitzen bleibst. 

Und doch schleicht es um dich herum das kleine Glück. Es klopft immer wieder an. Vielleicht hörst du es eben erst nach dem 100sten Mal. Egal. Irgendwann machst du deine Tür wieder einen Spalt auf und schnupperst hinaus. Und irgendwie riecht es da draußen sogar ganz frisch. Zeit die zusammengekauerte Decke auszuschütteln und Licht in die Bude zu lassen. Tief einzuatmen, dass einem fast die Lungenflügel ein bisschen weh tun. Und beim Ausatmen lässt du ein Stück deines Seelenschmerzes in der Höhle zurück. Keine Sorge er wartet dort auf dich, wann immer du an diesen Ort zurückkehrst - und das wirst du versprochen. Anfangs kehrst du oft zurück, weil Komfortzone und so. Aber es wird einfacher. Manchmal lächelt man unter Tränen und manchmal weil es von Herzen kommt. Und irgendwann fühlst du dieses Lächeln, es fühlt sich nicht mehr verkrampft oder gar gemusst an, es fühlt sich echt an. Das ist Glück. Und darüber darf man dankbar sein ♥ Man darf sich trotz all der Traurigkeit die man fühlt freuen. Man darf trotz allen Tiefschlägen zugreifen, wenn etwas tolles den Weg kreuzt.  

Dankbarkeit geht gar nicht so schwer, wenn man den Bogen raus hat. Wer Dankbarkeit fühlt, dem fällt es leichter zufrieden zu sein. Zumindest ist es bei mir so. Wäre mein Leben anders verlaufen, wäre ich beim ersten Versuch schwanger geworden (ich hätte dann schon ein Schulkind....)ach ja...ich hätte es gern genommen dieses Leben. Aber jetzt - habe ich ein anderes. Es hilft nichts es sich anders zu wünschen. Es ist wie es ist. Das ist es immer irgendwie.
Nur dass es doch ein Stück weit in unserer Hand liegt, es so angenehm wie möglich zu machen. Niemand braucht neidisch auf dein Leben schielen - du hast deinen Preis dafür bezahlt würde ich sagen. Du hast es verdient, das es dir am Ende doch gut geht. So wie alle Anderen auch, die Verlust, Trauer oder Krankheit erleben, oft in einer Form die unvorstellbar schmerzhaft ist. Es liegt in unserer Hand uns aufzuraffen, mal nach links und nach rechts zu schauen. Die anderen zu bemerken, denen es oft um ein tausendfaches dreckiger geht. Was wäre gewesen, hätte sich mein Punkt zu einem schlagenden Herzchen entwickelt, zu einem richtigen Baby, wäre mein Punkt vielleicht irgendwann auf die Welt gekommen und ich hätte ihn dann gehen lassen müssen...es dauert seine Zeit bis man erkennt, dass der eigene Schmerz um den Verlust oft nur ein kleiner Tropfen ist. Dass viele Menschen einen ganzen Ozean an Schmerz aushalten müssen. Nein ich will den Schmerz den jede von uns fühlt sicher nicht klein reden, denn in dem Moment in dem du ein Negativ bekommst, oder eine Fehlgeburt hast, bricht die Welt einfach unter deinen Füßen weg. Und zwar jedes einzelne Mal. Aber was ich damit sagen will, irgendwann kommt die Dankbarkeit dafür, dass es hätte auch schlimmer kommen können...

Dankbarkeit ist ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben geworden. Glück ist erkennbar, fühlbar, greifbar. Nicht in jeder Lebenslage vielleicht aber es ist geduldig und wartet, bis du bereit bist es wieder in dein Leben zu lassen ♥ Und im Endeffekt liegt alles ganz nah bei einander. Glück, Dankbarkeit, Zufriedenheit, Leben.